Starke RegelschmerzenSind Myome schuld?

FREITAG, 14.03.2014

Wenn Sie unter starken Regelschmerzen leiden, kann das verschiedene Ursachen haben. Gutartige Tumore, auch Myome genannt, sind eine davon. 

Myome sind häufiger der Grund für Regelschmerzen, als Sie vielleicht denken. Der "Welt" zufolge ist jede dritte Frau von den gutartigen Tumoren in der Gebärmutter betroffen. Laut dem Medizin-Portal "Onmeda" treten die kleinen Geschwulste überwiegend zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr auf, entdeckt werden sie oft jedoch erst, nachdem sie bereits eine Zeitlang gewachsen sind – meist ab einem Alter von etwa 45 Jahren. Das liegt daran, dass Myome erst ab einer gewissen Größe auffällig werden.

Regelschmerzen und andere Symptome

Myome treten erst mit der Geschlechtsreife auf, denn das Wachstum der gutartigen Tumore wird von Östrogenen, also den weiblichen Geschlechtshormonen, gesteuert. Neben Regelschmerzen machen sich Myome auch durch Verstopfung, einen vermehrten Harndrang oder eine Blasenentzündung bemerkbar. Zusätzlich können Rückenschmerzen oder Probleme mit dem Ischias auftreten. Auch wenn Sie vergeblich versuchen, schwanger zu werden, kann dies auf Myome hinweisen – denn befinden sich die gutartigen Tumore direkt unter der Gebärmutterschleimhaut, kann dies zu einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit führen.

Die Ursachen für die Entstehung von Myomen sind bislang noch ungeklärt. "Was man am ehesten weiß, ist, dass es eine genetische Komponente gibt", erläutert Prof. Matthias David von der Frauenklinik der Charité in Berlin gegenüber "N24.de". Aber auch Umweltfaktoren, Stress, mangelnde Bewegung oder eine einseitige Ernährung können das Wachstum der Tumore begünstigen.

Was tun bei Myomen?

Eine Behandlung von Myomen wird meist dann nötig, wenn die Tumore Beschwerden verursachen. Dann können operative Maßnahmen zum Einsatz kommen. Ist in der Gebärmutter nur ein einzelnes dieser Geschwulste gewachsen, kann es meist einfach herausgeschält werden. Sind jedoch mehrere der gutartigen Tumore vorhanden, wird die Gebärmutter häufig komplett entfernt. 

Vor allem bei jüngeren Frauen, die noch einen Kinderwunsch haben, können Myome aber auch mithilfe eines fokussierten Ultraschalls entfernt werden. Dabei wird die Wucherung gezielt durch gebündelte Ultraschallwellen zerstört. Myome lassen sich auch hormonell behandeln, doch können die Geschwulste weiter wachsen, wenn die Hormone abgesetzt werden. 

Leiden Sie unter sehr starken Regelschmerzen und entdecken Sie möglicherweise noch andere Symptome, die auf Myome hindeuten könnten, sollten Sie das bei Ihrem Frauenarzt abklären lassen.

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