Liebe & Lust

O-Shot: Leichter zum Orgasmus mit Eigenblutinjektion?

MONTAG, 22.10.2018

Frauen kommen beim Sex häufig nicht zum Höhepunkt. Das könnte der sogenannte O-Shot ändern, der intensivere Höhepunkte verspricht. Doch wie soll das funktionieren?

Von besseren und häufigeren Orgasmen träumen vermutlich viele Frauen. Doch egal, was sie auch tun, in der Wirklichkeit ist der Wunschtraum oftmals nicht so einfach zu realisieren. Abhilfe verspricht der sogenannte O-Shot (Abkürzung von Orgasmus-Shot). Was genau dahinter steckt und was es bei der Behandlung noch zu beachten gibt, erfährst du hier.

Wie funktioniert der O-Shot?

Beim O-Shot handelt es sich um eine Eigenblutbehandlung. Hierfür wird aus dem Blut der Patientin Blutplasma gewonnen, das anschließend in einem Bereich rund um die Klitoris injiziert wird. Die Eigenblutbehandlung soll das Zellwachstum in der Region, die für den Orgasmus von Bedeutung ist, anregen.

Auf diese Weise sollen Klitoris und Vagina stimuliert werden, was wiederum zu intensiveren und häufigeren Orgasmen führen kann. Darüber hinaus soll die Behandlung unter anderem die natürliche Feuchtigkeit der Scheide und das sexuelle Verlangen erhöhen, Schmerzen beim Sex reduzieren und auch bei Inkontinenz kann der O-Shot angeblich hilfreich sein

Welche Nachteile hat der O-Shot?

Die Behandlung ist nicht ganz preisgünstig, in den USA etwa liegen die Kosten bei rund 1.200 bis 1.500 US-Dollar pro Spritze. Wie viele Spritzen notwendig sind, ist unterschiedlich. Während einige Patientinnen nur eine Spritze benötigen, stellt sich der gewünschte Erfolg bei anderen Patientinnen erst später oder überhaupt nicht ein.

Zudem ist zu beachten, dass Injektionen nie ganz ohne Risiko sind. So sind beispielsweise Infektionen oder Unverträglichkeitsreaktionen nicht ausgeschlossen. Wer eine solche Behandlung ins Auge fasst, sollte das Problem vorab besser mit einem Arzt seines Vertrauens oder einem Sexualtherapeuten besprechen.

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Besserer Orgasmus dank Eigenblut-Behandlung? Der O-Shot soll’s möglich machen.