Bondage-GrundregelnMit diesen Tipps geht garantiert nichts schief

FREITAG, 10.11.2017

Bondage-Fesselspiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem seit dem Erfolg der Romanreihe "50 Shades of Grey" versuchen viele Paare, ihr Sexleben mit verschiedenen BDSM Sexpraktiken aufzupeppen. Doch vor allem bei Bondage gibt es einiges zu beachten. Wir verraten dir die wichtigsten Bondage-Grundregeln.

Bondage stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Damals nutzen Samurai-Krieger die Fesseltechniken, um ihre Gegner gefangen zu halten. Heute befeuert Bondage die erotischen Fantasien vieler Frauen und Männer. Doch wer nicht mit Fesseln und Knebeln umgehen kann, droht seinen Partner zu verletzen – körperlich wie emotional. Deswegen ist es wichtig, bestimmte Grundregeln zu befolgen. Sie sollten im Voraus mit dem Partner abgeklärt werden, damit nichts schief gehen kann. Wir verraten dir das kompakte Bondage-Einmaleins.

1. Bondage-Grundregel: Safeword

Mache mit deinem Partner am Anfang, bevor es losgeht, ein Safeword aus. Das zeigt dem aktiven Partner, dass er seine Handlungen sofort stoppen soll. Der vertrauensvolle Umgang mit dem Safeword ist eine absolut notwendige Voraussetzung für BDSM und die wichtigste Bondage-Grundregel.

2. Bondage-Grundregel: Bestimmte Körperstellen sind tabu

Außerdem ist beim Bondage der Druck an bestimmten Körperstellen absolut tabu. Dazu gehören vor allem die Blutgefäße, Sehnen und der Hals.

3. Bondage-Grundregel: Keine Betäubungsmittel

Alkohol- und Drogengenuss ist beim Bondage verboten. Die Reaktionsfähigkeit, Sensibilität und Selbstwahrnehmung werden dadurch erheblich eingeschränkt – und dann kann das Fesseln im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden.

4. Bondage-Grundregel: Niemals zu eng schnüren

Fessel deinen Partner auf keinen Fall zu eng. Ein Finger sollte immer noch unter die Fessel passen.

5. Bondage-Grundregel: Kein Alleingang

Eiserne Bondage-Grundregel: Der Gefesselte darf niemals allein gelassen werden.

6. Bondage-Grundregel: Pflichten des aktiven Parts

Die Pflicht des aktiven Partners ist es, sich regelmäßig bei dem Gefesselten zu vergewissern, ob es ihr oder ihm gut geht. So soll sichergestellt werden, dass es zu keinen Verletzungen oder negativen Emotionen kommt.

7. Bondage-Grundregel: Keine Störungen von außen

Ruhe ist beim Bondage sehr wichtig, um in den richtigen Genuss dieser Sexpraktik zu kommen. Deswegen gilt: Schalte dein Handy aus, zieh die Gardinen zu und sperr die Haustür ab. Dann kann es endlich losgehen!

Bondage-Grundregeln: Mit diesen Tipps geht garantiert nichts schief

Sich gehen zu lassen, ist beim Sex das Schönste! Bondage fordert darüber hinaus aber etwas Konzentration.

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