Kaffeetassen-Syndrom: So kann Kaffee zum Seitensprung führen

DIENSTAG, 13.11.2018

Der Begriff Kaffeetassen-Syndrom bezeichnet einen Effekt, der leicht zu einem Seitensprung führen kann. Was genau dahinter steckt und wie du dich vor der Versuchung schützen kannst, erfährst du hier.

Eigentlich klingt es ganz alltäglich und harmlos: Um nach der Mittagspause frische Energie für den Rest des Arbeitstages zu tanken, triffst du dich mit deinem Kollegen noch auf eine Tasse Kaffee. Doch wenn du in einer festen Beziehung bist, solltest du das besser nicht zur Gewohnheit werden lassen.  Grund hierfür ist das sogenannte Kaffeetassen-Syndrom. Wir verraten, was hinter dem Begriff steckt.

Kaffeetassen-Syndrom: Das hat Kaffee mit einem Seitensprung zu tun

Experten zufolge kann regelmäßiges Kaffeetrinken mit dem Kollegen eine potenzielle Gefahr für die Beziehung darstellen. Das heißt natürlich nicht, dass die Kaffeepause mit deinem Mitarbeiter zwangsläufig der Beginn einer leidenschaftlichen Affäre sein muss. Und von dem Getränk an sich geht natürlich auch keine Versuchung aus.

Als mögliche Gefahrenquelle wird vielmehr das Vertrauensverhältnis bewertet, das sich aufbaut, wenn du deine Kaffeepause regelmäßig alleine mit ein und demselben Kollegen verbringst. Aus den vertrauten Gesprächen könnte sich im Laufe der Zeit ein Seitensprung entwickeln. Diesem Effekt, der ebenfalls beim Lunch, einer Tasse Tee oder dem Feierabendbier eintreten könnte, verlieh der Psychologe Fred Humphrey die Bezeichnung Kaffeetassen-Syndrom.

Auch Psychologin und Familientherapeutin Shirley Glass hat in ihrem Buch “Not Just Friends: Rebuilding Trust and Recovering Your Sanity After Infidelity“ vor der Gefahrenquelle Arbeitsplatz gewarnt. Um sich zu schützen, rät sie, die Mittags- oder Kaffeepause nicht immer mit derselben Person zu verbringen. Bei Geschäftsreisen sei es zudem angeraten, Meetings in öffentlichen Räumen und nicht im Hotelzimmer zu veranstalten.

Hand hält Kaffeetasse pin

Kann Kaffee der Auslöser einer Affäre sein? Laut Kaffeetassen-Syndrom zumindest indirekt.

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