Ist Masturbation gesund? 10 Facts über Selbstbefriedigung

MONTAG, 23.04.2018

Fast jeder hat es schon einmal gemacht, manche tun es sogar täglich: Selbstbefriedigung. Leider ist dieses Thema nach wie vor für viele Menschen ein Tabuthema. Es gibt jedoch viele Aspekte, die sogar dafür sprechen, dass Masturbation gesund sein soll.

Mit Selbstbefriedigung machen die meisten Teenager ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Laut einer Studie der National Survey of Sexual Health and Behaviour in den USA haben 80 Prozent der 17-jährigen Jungs und 58 Prozent der gleichaltrigen Mädchen schon einmal masturbiert.

Masturbation: Wirklich gesund?

Hier haben wir nun 10 sehr coole Facts über dieses Phänomen und auch eine Antwort auf die Frage, ob Masturbation gesund ist:

1. Nur 46 Prozent aller Frauen können innerhalb von drei Minuten zum Orgasmus kommen, wenn sie sich selbst befriedigen.

2. Erster Hinweis darauf, dass Masturbation gesund ist: Die Universität Sydney fand heraus, dass regelmäßiges Masturbieren das Risiko von Schlaflosigkeit und Diabetes senkt.

3. Im Mittelalter dachte man, dass Selbstbefriedigung eine Krankheit sei, und so mussten manche Männer eine Penisklammer tragen.

4. Zweiter Hinweis darauf, dass Masturbation gesund ist: Über 50-Jährige senken laut einer Studie der Harvard Medical School das Risiko auf Prostatakrebs, wenn die regelmäßig "ihr Rohr durchspülen".

5. Der Mai ist in Amerika der Nationale Masturbations-Monat.

6. Dritter Hinweis darauf, dass Masturbation gesund ist: Es wird angenommen, dass vor allem während der Periode Masturbation gesund ist, weil Orgasmen krampflösend wirken können.

7. Über sieben Millionen Fleshlights, künstliche Vaginen, wurden weltweit schon verkauft.

8. Vierter Hinweis darauf, dass Masturbation gesund ist: Orgasmen (egal ob mit oder ohne Partner) stärken das Immunsystem.

9. 1994 wurde eine US-Ärztin von Präsident Bill Clinton gefeuert, weil sie das Unterrichten von Masturbation an Schulen zur Senkung der AIDS-Erkrankungen durchsetzen wollte.

10. Auch für Tiere ist Masturbation gesund (oder einfach nur schön?): Es werden des Öfteren sogar weibliche Affen dabei beobachtet, wie sie sich mithilfe ihrer Finger und eines Astes selbst befriedigen!

Noch mehr Gründe für Selbstbefriedigung

Die bereits oben genannten Fakten sprechen ganz klar für Solo-Sex – und es gibt noch mehr! Masturbieren ist perfekt für den Stressabbau. Sowohl Gehirn und Muskeln entspannen sich dabei und glücklich macht die Selbstbefriedigung auch noch! Beim Orgasmus werden die Hormone Endorphin und Oxytocin ausgeschüttet – und die gelten als echte Glücksmacher! Noch ein guter Grund für sexuelles Solo-Vergnügen: Frauen können beim Masturbieren zeitgleich ihre Beckenbodenmuskulatur stärken. Ein gut trainierter Beckenboden sorgt nicht nur für intensivere Höhepunkte, sondern beugt auch Harninkontinenz vor.

Und wo schon die Rede von einer schwachen Blase ist – Masturbation soll laut der australischen Dozenten Anthony Santella und Spring Chenoa Cooper angeblich Blasenentzündungen vorbeugen. Während der sexuellen Erregung öffnet sich der Gebärmutterhals, er wird gestreckt – genauso wie die dazugehörige Schleimhaut. Dadurch können Flüssigkeiten, die teilweise viele Bakterien enthalten, zirkulieren und schließlich ausgespült werden. Das Fazit der Experten: weniger Bakterien, geringeres Risiko einer Blasenentzündung.

Prickelndes Vergnügen: Masturbation mit dem Partner

Selbstbefriedigung bringt nicht nur Spaß, sondern kann auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Weshalb den Solo-Sex dann nicht auch in die Partnerschaft integrieren? Das kann frischen Schwung ins Liebesleben bringen. Wichtig ist, dass du dich dabei wohlfühlst, wenn du selbst Hand anlegst und dabei von deinem Liebsten beobachtet wirst. Falls du genug Selbstbewusstsein mitbringst, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege.

Gefährliche Lust: Hypoxyphilie

Es gibt auch Menschen, die den besonderen Kick beim Masturbieren suchen. Um einen sexuellen Höhepunkt zu erleben, schnüren sie sich die Luft ab. Mediziner bezeichnen die Lust am Sauerstoffmangel als Hypoxyphilie. Diese Form der Selbstbefriedigung kann aber gefährlich werden, im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge soll es im Jahr 2014 100 Todesfälle wegen Hypoxyphilie in Deutschland gegeben haben.

 

Das sagt die Redaktion: Masturbation kann eine positive Auswirkung auf deine Gesundheit haben. Zudem lernst du bei der Selbstbefriedigung deinen Körper besser kennen und weißt beim Sex mit deinem Liebsten genau, was dir gefällt. Hin und wieder selbst mal Hand anlegen, ist somit ganz sicher nicht verkehrt.

Frau lachend im Bett pin

Masturbieren soll gut für die Gesundheit sein.