Erotik-Filme im NetzBeliebter als Twitter & Co.

DIENSTAG, 01.04.2014

Die Vielzahl der unterschiedlichen Pornoseiten im Internet beweist: Erotik-Filme sind heiß begehrt. Mit ihren Besucherzahlen können Twitter und Co. nicht mithalten.
An Erotik-Filmen kommen Internet-Nutzer offenbar nicht vorbei. Denn wie die Nachrichtenagentur "Pressetext" berichtet, zeigt eine Auswertung des Gesamtdatentransfers im Internet durch die Pornoseite "Paint Bottle": 30 Prozent der Daten setzen sich aus pornografischen Inhalten zusammen. Dabei haben einschlägige Pornoseiten wie etwa "YouPorn" eine sechsmal höhere Reichweite als Videoportale wie "Hulu".


Erotik-Filme bei Frauen und Männern beliebt
Insgesamt verzeichnen die Sex-Seiten im Internet 450 Millionen Besucher pro Monat – Tendenz steigend. Während Twitter und Co. monatlich weitaus weniger geklickt werden, gibt es ein pornofreies Portal, das diese Zahlen noch deutlich toppt: YouTube. Das Videoportal hat monatlich doppelt so viele Besucher wie die Anbieter von Erotik-Filmen.
Eins dürfte mittlerweile klar sein: Sowohl Männer als auch Frauen konsumieren im Internet Pornos. Allerdings hat das starke Geschlecht weiterhin die Nase vorn: 70 Prozent der Männer und immerhin noch 30 Prozent aller Frauen schauen sich die erotischen Filmchen online an. Dabei besuchen die Nutzer Sex-Seiten im Internet durchschnittlich 7,5-mal im Monat und verbringen rund zwölf Minuten auf den einschlägigen Portalen.
Bedürfnisse werden befriedigt

"Dieses Ergebnis ist in keiner Weise verwunderlich. Das Thema 'Sex' sah Freud schon als Thema Nummer eins des menschlichen Gedankenguts", erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im Interview mit "Pressetext".
Für die Tatsache, dass die Pornokonsumenten größtenteils männlich sind, hat die Expertin auch eine Erklärung. Die Porno-Seiten im Internet bieten die Möglichkeit, die jeweiligen erotischen Fantasien zu befriedigen. Vor allem Männer nutzen Senger zufolge das Angebot, um sich diese Befriedigung verschaffen zu können, ohne Rücksicht auf die Partnerin nehmen zu müssen. Das Anschauen der Filme vermittle Männern den Eindruck, ihre Wünsche beruhten auch auf Gegenseitigkeit. Frauen hingegen seien viel mehr in Chats anzutreffen, in denen verbale Kommunikation gefragt ist, statt sich Erotik-Filme anzuschauen.
Wer regelmäßig Pornofilme im Internet konsumiert, sei der Expertin zufolge übrigens noch lange nicht internetsexsüchtig. Erst wenn der Konsum immer mehr ansteige, könne eine Abhängigkeit zugrunde liegen.

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