Erogene Zonen: Der G-Punkt ist nicht alles

DIENSTAG, 01.07.2014

A-Punkt, C-Punkt, U-Punkt: Neue erogene Zonen zu finden, ist gar nicht so leicht, doch immer wieder eine Herausforderung wert. Probieren Sie es aus und entdecken Sie neue Lustpunkte.

Der G-Punkt dürfte den meisten Männern und Frauen ein Begriff sein. Doch kennen Sie erogene Zonen, die auf den Namen A-Punkt und U-Punkt hören? Falls nicht, dann sollten Sie sich auf die Suche begeben, denn es kann sich durchaus lohnen, diese Bereiche zu stimulieren. Wo Sie die lustvollen Punkte finden, entnehmen Sie unserer kleinen Orientierungshilfe.

Erogene Zonen: A-Punkt und U-Punkt

Um eines gleich vorwegzunehmen: Die Existenz der im Folgenden vorgestellten Lustpunkte, die die sexuelle Erregung der Frau auf lustvolle Weise in die Höhe treiben sollen, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Dennoch sollte das Mann und Frau nicht davon abhalten, sich mit Händen, Mund oder auch diversen Sexspielzeugen auf die Suche nach diesen Lustpunkten zu begeben. Frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.

Zu den bekanntesten dieser geheimnisumwobenen und von vielen (vergeblich) gesuchten Punkte gehört der G-Punkt, ein kleiner Hügel im vorderen, oberen Drittel der Vagina. Doch darüber hinaus gibt es noch einige andere zu entdecken, darunter auch der A-Punkt. Dieser Punkt soll sich in der Scheidenvorwand befinden und zwar zwischen dem G-Punkt – den Sie hoffentlich schon entdeckt haben – und dem Gebärmutterhals. Die Stimulation dieses Punktes soll nicht nur dazu führen, dass Frauen feuchter werden – sondern ebenso dafür, dass Frauen multiple Orgasmen erleben können.

Auch den U-Punkt sollten Sie nicht vernachlässigen. Dieser nimmt einen etwas größeren Bereich ein: Er befindet sich rund um die Harnröhrenmündung. Dieser Punkt gilt ebenfalls als erogene Zone, die bei der richtigen Stimulation zum sexuellen Höhepunkt führen kann.

C-Punkt nicht vergessen

Bekannter und leichter zu finden sein dürfte diese erogene Zone: der C-Punkt – auch bekannt als die Klitoris der Frau. Manche Frauen sollen sogar nur dann zum Orgasmus gelangen, wenn dieser Bereich stimuliert wird. Mit anderen Worten: Dieser Bereich sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Und ansonsten gilt bei all diesen Lustpunkten: Nur wer suchet, der findet.

Der G-Punkt war schon immer umstritten

Licht an, Spot aus. Nach 60 Jahren vergeblicher Suche kommt eine britische Studie zu dem Schluss, dass der G-Spot nicht existiert. Ein Ende der Debatte um den weiblichen Lustknopf ist trotzdem nicht in Sicht.

Als sexuell beeinträchtigt empfanden sich Frauen, die ihn partout nicht finden konnten. Manche ließen sich die vermeintlich unterentwickelte Zone per plastischer Chirurgie aufpolstern. Doch Zweifel an der Existenz des Punktes gab es immer schon. Denn es fehlte ein eindeutiger anatomischer Beweis für die erogene Zone im Innern der Vagina. 

Möglicherweise hat eine aktuelle Studie des Londoner King's College der Legende nun den finalen Dolchstoß zugefügt. Ein Team um die Sexual-Forscherin Andrea Burri befragte rund 1.800 Frauen zwischen 23 und 83 Jahren, ob sie glauben, eine G-Spot zu besitzen oder nicht. Der Trick dabei: Alle Studienteilnehmerinnen waren Zwillinge, entweder eineiige oder zweieiige. Da bislang noch jede anatomische und physiologische Struktur eine genetische Basis hat, sollte das auch beim G-Spot der Fall sein. Wenn er tatsächlich existierte, müssten eineiige Zwillinge häufiger einstimmig berichten, ihn zu besitzen bzw. ihn nicht zu besitzen. Dafür fanden die britischen Wissenschaftler in ihren Daten jedoch keinerlei Hinweise.

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