Verschleppte Erkältung: Symptome und Folgen

FREITAG, 10.11.2017

Eine verschleppte Erkältung kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Wenn du sie nicht auskurierst, musst du mit gefährlichen Entzündungen rechnen. Hier erfährst du, welche typischen Symptome auftreten und was die Folgen sein können.

Eine Erkältung kommt häufig ausgerechnet dann, wenn man eigentlich viel zu erledigen hat. Ob Deadlines im Beruf oder wichtige Termine im Familienalltag – nicht jeder hat Zeit, Husten und Schnupfen ganz entspannt auszukurieren. Wer dies allerdings nicht tut, muss mit gesundheitlichen Folgen für Lunge und Herz rechnen.

Symptome einer verschleppten Erkältung

Die Ursache für eine verschleppte Erkältung ist in der Regel zu wenig Schonung. Wer trotz Virusinfektion weiterhin arbeitet, als sei er gesund, unterschätzt die Anfälligkeit der Schleimhäute für Bakterien. Diese können dann Entzündungen hervorrufen, die gefährlicher sind als die Erkältung – sogenannte Superinfekte.

Symptomatisch für diese ist, dass Husten, Schnupfen und Co. – also die typischen Anzeichen einer Erkältung – selbst nach den üblichen acht bis zehn Tagen nicht abklingen. Während dein Körper mit den Viren längst fertig geworden ist, sorgen nun Bakterien für das Krankheitsgefühl. Zu erkennen ist dies unter anderem daran, dass der Schleim, den du beim Husten oder Naseputzen zutage förderst, grün-gelblich gefärbt ist. In diesem Fall solltest du unbedingt zum Arzt gehen, damit keine schwerwiegenden Komplikationen folgen.

Gesundheitliche Folgen von Superinfekten

Zu den klassischen Folgen einer verschleppten Erkältung zählen die Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündung. Symptome sind hier Schmerzen im Kopfbereich, die sich durch ein Druckgefühl bemerkbar machen. Auch Zahnschmerzen können auftreten – in diesem Fall sind die Kieferhöhlen entzündet. Eine ärztliche Behandlung mit Antibiotika ist in jedem Fall wichtig, damit die Komplikationen nicht chronisch werden.

Gleiches gilt, wenn Fieber und eitriger Husten auftreten. Eine Bronchitis kann die Folge sein, die sich im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung weiterentwickelt. Diese macht sich wiederum durch Schmerzen in der Brust, Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost bemerkbar. Treten diese Symptome nach einer Erkältung auf, solltest du so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

Gefahr von Herzmuskelentzündung

Umgehend einen Arzt besuchen solltest du, wenn du Anzeichen für eine Herzmuskelentzündung feststellst. Hier bemerkst du etwa, dass dir einfache Anstrengungen plötzlich viel schwerer fallen. Schließlich kann es auch zu Herzrasen und Schwächeanfällen kommen. Laut der "Apotheken Umschau" sind die Symptome jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich. Zu den typischen Anzeichen gehören allerdings:

  • Schnelle Ermüdung
  • Herzrasen, allgemeine Herzbeschwerden
  • Wasseransammlungen
  • Atemnot

Eine vorsorgliche Untersuchung durch einen Arzt kann verhindern, dass die Entzündung chronisch wird und bei körperlicher Überlastung tödliche Folgen haben kann. 

Was tun bei einer Herzmuskelentzündung?

Sollte dein Arzt eine Herzmuskelentzündung feststellen, dann wird sie in der Regel mit Antibiotika behandelt. Wichtig ist jedoch, dass du dich auch nach einer medikamentösen Behandlung noch schonst. Sonst drohen Rückfälle.

Verschleppte Erkältung: Symptome und Folgen

Mit einer verschleppten Erkältung ist nicht zu spaßen.

Mehr zum Thema

News aus dem Netzwerk