Metallzeit der OrganuhrLunge und Dickdarm

MITTWOCH, 09.04.2014

Die Metallzeit stellt in der Traditionellen Chinesischen Medizin den Beginn der Organuhr dar, wenn Lunge und Dickdarm ihr Energiemaximum erreichen und neues Qi aufnehmen.

Morgens um drei Uhr beginnt der Lauf der Organuhr. Zwischen drei Uhr und fünf Uhr morgens erreicht zunächst die Lunge ihr Energiemaximum, ehe zwischen fünf und sieben Uhr der Dickdarm folgt. Der gesamte Zeitraum wird als Metallzeit der Organuhr bezeichnet, in welcher der Rhythmus für den Tag aktiviert wird. Die den Organen zugeordneten Meridiane gehören zum Element Metall.

Aufgabe der Lunge nach der Organuhr

Die Lunge ist für die Aufnahme von neuem Qi aus der Luft zuständig und versorgt den Körper für den Tag mit ausreichend Energie, während wir die verbrauchte Energie wieder an die Umwelt abgeben. Die Metallzeit gilt auch deswegen als die Zeit des Austausches.

Wer sich in der Hochphase der Lunge zu gemäßigter Bewegung wie leichtem Joggen, Walking oder auch nur zu lockeren Atemübungen motivieren kann, soll laut den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) das Qi besser aufnehmen können und Schlacken entsorgen. Das Qi fließt auf sogenannten Meridianen durch den Körper und versorgt ihn mit Lebensenergie. Eine Störung des Lungen-Meridians kann laut TCM unter anderem zu Allergien, Asthma und Schlafstörungen in der Zeit zwischen drei und fünf Uhr führen. Auch psychische Probleme sind denkbar: Verstärkte Melancholie, Bindungsängste und Beziehungsprobleme, allgemeine Traurigkeit und Probleme, Ordnung zu halten, werden genannt.

Reinigende Funktion des Dickdarms

Zum Austausch trägt in der Metallzeit der Organuhr auch die reinigende Funktion des Dickdarms bei, der zwischen fünf und sieben Uhr besonders intensiv arbeitet. Diese Zeit eignet sich gut, um den Darm zu entleeren und den Körper so zu reinigen.

Störungen des Dickdarm-Meridians machen sich durch typische Symptome wie Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen bemerkbar, aber auch eine trockene oder geschwollene Nasenschleimhaut soll auf Probleme hinweisen. In der Psyche soll sich die Störung ebenfalls bemerkbar machen können: Übertriebene Sparsamkeit oder Geiz sind mögliche Symptome, genauso wie übertriebene Hygiene sowie die Unfähigkeit sich von Dingen zu trennen, die einen eigentlich belasten.

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, hat oft mit Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl und anderen Symptomen zu kämpfen.

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