Kein Witz: Es gibt eine Allergie gegen Sport

MITTWOCH, 21.03.2018

Pollen, Weizen, Kuhmilch: Es gibt viele Dinge, auf die man allergisch reagieren kann. Aber eine Allergie gegen Sport? Diese gibt es tatsächlich. Hier erfährst du alles über die Überempfindlichkeit auf körperliche Aktivität.

Du hast keine Lust ins Fitnessstudio zu gehen, weil du dich danach schlecht fühlst? Dann könnte das daran liegen, dass du an einer Allergie gegen Sport leidest. Was sich für viele auf den ersten Blick nach der perfekten Ausrede anhört, um ohne schlechtes Gewissen auf der Couch liegen zu bleiben, gibt es wirklich. Die durch Sport verursachte Überempfindlichkeit nennt sich “exercise-induced anaphylaxis”. Aber was genau ist das und wie macht sich die Allergie bemerkbar?

Typische Symptome einer Allergie gegen Sport

Wer an einer exercise-induced anaphylaxis leidet, bemerkt nach körperlicher Anstrengung bestimmte Symptome. Dazu gehören unter anderem folgende Beschwerden:

  • Hautrötungen
  • Schwellungen
  • Nesselsucht
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Schwächegefühl
  • in schweren Fällen Atemnot
  • oder ein allergischer Schock

Leide ich an einer Sport-Allergie?

Sollten die Symptome bei dir nach dem Workout auftreten, heißt das nicht zwangsläufig, dass eine Unverträglichkeit daran schuld ist. Wie das Popular Science-Magazin schreibt, ist die Allergie gegen Sport sehr selten, gerade einmal 50 von 100.000 Menschen sind betroffen. In den meisten Fällen gebe es eine andere Ursache, wenn man sich nach dem Besuch im Fitnessstudio oder der Jogging-Runde im Park unwohl fühlt. So führe oftmals die Kombination von Sport und gewissen Lebensmitteln oder Medikamenten wie Aspirin zu Beschwerden.

Nichtsdestotrotz solltest du mögliche allergische Symptome nach dem Training ernst nehmen und besser den Arzt um Rat fragen. Die Sport-Allergie ist zwar selten, aber sie existiert wirklich.

Frau im Fitnessstudio

Allergie gegen Sport? Das ist kein Witz, sondern wissenschaftlich belegt.