Das sind die Beauty-Killer im Winter

DIENSTAG, 21.11.2017

Unsere Haut hat im Winter ganz andere Ansprüche. Kosmetik, die im Sommer für die Pflege zuständig war, wird jetzt zum Beauty-Killer. Auf welche Cremes, Masken und Co. du jetzt setzen solltest, liest du hier.

Spröde Lippen, trockene Hautstellen, brüchige Haare – zuweilen ist der Winter ein echter Beauty-Killer. Nicht aber, wenn du weißt, wie du mit der richtigen Pflege den unliebsamen Begleiterscheinungen der Kälte vorbeugen kannst. Wir zeigen dir, auf welche Produkte du besser verzichten solltest.

Die Haut reagiert auf die Kälte

Unser gesamter Organismus reagiert auf den Wintereinbruch. Wir frieren und packen uns daher in warme Kleidung ein, drehen die Heizung hoch und kuscheln uns auf das Sofa, um möglichst wenig von dem miesen Wetter mitbekommen zu müssen. Unsere Haut hat da ihre eigenen Mechanismen. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, damit die Wärme im Körper gehalten wird. Sehr praktisch, doch dieser Vorgang hat auch negative Nebeneffekte: Die Haut kann weniger Nährstoffe und Sauerstoff aufnehmen. Durch diesen gedrosselten Stoffwechsel wird weniger Talg produziert. Die Haut trocknet schneller aus und ist anfälliger. Umso wichtiger also, das größte Organ des Menschen mit etwas Pflege zu unterstützen.

A und O für die Haut im Winter: Fett

Im Sommer produziert die Haut jede Menge Fett. Deshalb sind die typischen Cremes für die Jahreszeit vor allem auf Wasserbasis. Sie versorgen mit Feuchtigkeit, ohne die Haut noch glänzender zu machen. Doch diese Cremes sind im Winter echte Beauty-Killer. Der hohe Gehalt an Wasser führt dazu, dass die Haut noch mehr friert und schlussendlich sogar noch trockener wird. Daher: Besser Pflege mit einem hohen Fettgehalt kaufen (mindestens 50 Prozent, reifere Haut braucht sogar eine noch reichhaltigere Creme). Lippen werden mit Vaseline vor der Kälte geschützt. Das reine Fett schirmt den eisigen Wind ab und pflegt – so behältst du deinen perfekten Kussmund auch noch im Winter.

Lippenpflege ist im Winter unerlässlich.

Lippenpflege ist im Winter unerlässlich.

Ausbalancierter Feuchtigkeitshaushalt

Fett ist wichtig, aber natürlich solltest du deine Haut auch im Winter mit Feuchtigkeit versorgen. Deshalb sollte deine Creme neben einem hohen Fettgehalt auch Inhaltsstoffe wie Harnstoff, Glycerin oder Hyaluronsäure enthalten. Diese Ingredienzien liefern Feuchtigkeit und helfen, die Elastizität der Haut zu bewahren. Das Extra-Plus in Cremes ist auch Allantoin. Es wirkt hautberuhigend.

Beauty-Killer Seife

Klar, in der kalten Jahreszeit ist es umso wichtiger, sich regelmäßig die Hände zu waschen, um einer Erkältung oder Ähnlichem vorzubeugen. Aber leider ist die klassische Seife im Winter Gift für unsere Haut, weil sie austrocknet. Verbanne also Seifen mit synthetischen Tensiden in dieser Jahreszeit aus deinem Badezimmer und setze auf pH-neutrale und rückfettende Waschlotionen.

Bye bye Gesichtswasser

Und auch das Gesichtswasser wird im Winter zum Beauty-Killer. In ihm ist meistens Alkohol enthalten, was ebenfalls deiner natürlichen Fettschicht schadet. Da aber die Pflege und Reinigung auch während der kalten Tage wichtig ist, besorge dir Gesichtswasser oder Reinigungsmilch ohne Alkohol – diese Produkte sind besser für den Winter geeignet.

Peeling-Stopp im Winter

Im Winter kannst du deine Peelings getrost im Badezimmerschrank wegschließen. In dieser Jahreszeit schaden sie deiner Haut eher. Setze sie daher nur an wirklich rauen oder verhornten Stellen deines Körpers ein – wie zum Beispiel deinen Fersen oder deinem Ellenbogen. Willst du deine Haut trotzdem von alten Hautschüppchen befreien, setze auf raue Handschuhe, mit denen du sanft deinen Körper massieren kannst. Sie haben den Vorteil, dass sie die Durchblutung und so sogar den Stoffwechsel anregen.

Heiße Bäder sind tabu

Du kennst das sicher: Da kommst du von einem ausgiebigen Winterspaziergang nach Hause und alles, wonach du dich sehnst, ist eine heiße Badewanne oder eine Dusche. Doch Vorsicht! Zu hohe Temperaturen können deiner Haut in dieser Zeit schaden. Gerade in den kalten Monaten solltest du deshalb die Wassertemperatur moderat aufdrehen. Maximal 38 Grad Celsius sollte das Wasser warm sein. Lege dich anschließend maximal zehn Minuten in die Wanne und creme deine Haut nach dem Wellness-Programm gut ein. So verhinderst du, dass die Hitze der Dusche oder Wanne deiner Haut schadet und sie austrocknet. Übrigens: Badeöle sind ideal für den Winter. Sie duften und schützen – perfekte Kombi für dein heimisches Wohlfühlprogramm!

Heiße Duschen sind echte Beauty-Killer in der kalten Jahreszeit.

Heiße Duschen sind echte Beauty-Killer in der kalten Jahreszeit.

Das sind die Beauty-Killer im Winter pin

Um der Kälte im Winter zu trotzen, braucht die Haut etwas Unterstützung.

Fazit der Redaktion

Im Winter produziert unsere Haut weniger Fett. Dadurch ist sie den kalten Temperaturen schonungslos ausgesetzt. Verzichte daher auf Beauty-Killer wie Cremes auf Wasserbasis, Peelings, Seifen oder heiße Wannen, um dem größten Organ des Menschen diese Zeit nicht noch schwerer zu machen.