Albert Watson-RetrospektiveAffen, Rockstars, Supermodels

SONNTAG, 05.10.2008

Albert Watson fotografierte 250 Vogue-Cover und machte Mick Jagger zum Leoparden. Eine Retrospektive zeigt laute und leise Ansichten des Star-Fotografen.
Manche Geschenke können das Leben verändern. In Albert Watsons Fall war es eine Kamera. Überreicht von seiner Frau, zum 22. Geburtstag. Seine Profi-Karriere als Fotograf begann jedoch erst neun Jahre später, mit einem Foto, das ihn über Nacht berühmt machte: Alfred Hitchcock posierte für den jungen Watson gemeinsam mit einer toten Gans, die eine Krawatte trug.
Die Socken des Tut-Ench-Amun
In den Jahren, die folgten, portraitierte Watson zahlreiche Stars aus dem Film-, Sport-,  Fashion-,  und Musikbusiness, er fotografierte 250 Cover für die Vogue und produzierte 650 Werbespots. Doch Watsons künstlerisches Schaffen hat eine weitere Dimension -  jenseits der Grenzen einer lauten Glitzer- und Hochglanzwelt. 1998 veröffentlichte er den Bildband "Marocco", eine visuelle Hymne an das Land und seine Leute. Er fotografierte die Socken des mumifizierten Pharaos Tut-ench Amun und portraitierte mit Leidenschaft Menschenaffen. Zuletzt erforschte er das Phänomen Las Vegas in all seinen Facetten mit provokanten Aktaufnahmen, atmosphärisch dichten Ansichten nächtlicher Motels oder einsamen Billboards in der Weite Nevadas.

Ein sehenswertes Best Of aus dem umfangreichen Portfolio des inzwischen 66-Jährigen ist vom 21. September 2008 bis zum 18. Januar 2009 im NRW-Forum in Düsseldorf zu sehen.
Weitere Informationen unter: www.nrw-forum.de
>> Mehr Fotos von Albert Watson finden Sie auf der fem-PartnerwebseiteGoSee.

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