Sacha Baron Cohen auf der GQ
Brüno ohne Hüllen
Zweifellos wird diese Ausgabe viele Abnehmer finden. Zweifellos ist es aber auch gewagt, was sich die Herausgeber des Männermagazins "GQ" überlegt haben: "Brüno", Sacha Baron Cohens neuer Filmcharakter und der aktuelle "Coverboy" der US-Zeitschrift, ist nämlich nicht nur in aller Munde, sondern auch schwer in der Kritik.
"Problematisch und beleidigend"
Gerade erst ärgerten sich die Homosexuellen-Verbände über Cohens Schwulen-Satire, die im Juli in den deutschen Kinos anlaufen wird. Der Versuch, im Film "Brüno" ironisch mit der amerikanischen Homophobie umzugehen, sei "wohlmeinend", erklärte ein Vertreter der "Gay and Lesbian Alliance Against Defamation" der New York Times, "aber an vielen Stellen problematisch oder sogar geradewegs beleidigend".
Wie Jennifer Aniston
Beleidigt dürfte auch Jennifer Aniston sein, wenn sie diese "GQ"-Ausgabe in den Händen hält: "Brünos" Posing erinnert (rein zufällig?) an ihr Cover vom Januar diesen Jahres, für das sie sich ebenfalls nackt und in der gleichen Position wie Cohen fotografieren ließ. Sieht ganz so aus, als würde der Komiker das volle Provokations-Programm fahren.
In den Armen von Radcliffe
Das stört die US-Redaktion der "GQ" nicht im Geringsten. Im Gegenteil: Im Heft selbst findet man ein pikantes Interview mit "Brüno", in dem er die Teenie-Idole Zac Efron, Robert Pattinson und Daniel Radcliffe auf die Schippe nimmt. "In meinen Träumen schaukel ich in einem riesigen Korb den Nil herunter, in Daniel Radcliffes Armen", so "Brüno".
Gerade erst erhitzte Brünos gemeiner Fashion-Guide die Gemüter: Lesen Sie mehr in der Gallery!
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Ein Mann wie kein anderer: Sacha Baron Cohen alias Brüno posiert nackt auf dem Cover der "GQ".
Foto: Cover GQ Magazine











