Quentin Tarantino: "Kill Bill"-Klage
Alles nur geklaut?
Eigentlich muss sich Quentin Tarantino immer noch von seiner Oscar-Enttäuschung erholen, denn obwohl er als bester Regisseur für "Inglourious Basterds" nominiert war, ging er bei den Oscars 2010 komplett leer aus. Doch jetzt das: Wie "tmz.com" berichtet, wurde gegen Quentin Tarantino eine Klage eingereicht, in welcher der Regisseur beschuldigt wird, Teile seiner Film-Idee von "Kill Bill" geklaut zu haben.
Reiner Zufall?
Der Kläger ist ein gewisser Dannez Hunter, der behauptet, er habe im Jahre 1999 eine ähnliche Story über einen Charakter namens "Ren" bei Miramax eingereicht. Quentin Tarantino, Harvey Weinstein und Miramax hätten Teile davon kopiert und daraus "ein eigenes Konzept mit Ren erstellt". So habe Tarantino vor allem den Plot kopiert, in dem Ren (in "Kill Bill" von Lucy Liu gespielt) den sadistischen Tod ihrer Mutter erlebt, beauptet Hunter. Sämtliche Details wie der Messerstich in den Bauch seien einfach übernommen worden. Sein Skript mit dem Namen "Lotus" habe Hunter 1999 bei der Writers Guild of America registrieren lassen, vier Jahre, bervor "Kill Bill: Vol.1" in die Kinos kam.
Bizarr: Hunter behauptet auch, er habe sich um einen Job bei Miramax beworben, wurde aber nie zurückgerufen. Stattdessen habe er aber miterlebt, wie "einige ähnlich schlecht qualifizierte jüdische und weiße Menschen die Jobs bekamen." Insgesamt fordert Hunter nun eine Million Dollar. Weitere Artikel:
- Oscars 2010: alle Gewinner: Die Oscar-Gewinner 2010
- Top Ten: Tarantino-Darstellerinnen: Tarantinos Traumfrauen
- Oscars 2010: die besten Bilder: Die Oscars in Bildern
Tags:
Kino, NewsKommentare

Quentin Tarantino mit Diane Krüger bei den Oscars 2010. Jetzt wird der Regisseur verklagt.
Foto: AFP











