Buch-Tipp: Karl Lagerfeld und ich
"Keiner widerspricht ihm"
Warum Angelina Jolies Kindermädchen Millionen auf dem Konto haben? Warum sich Britney Spears' Bodyguards Luxus-Limousinen leisten können? "Schweigegeld", so taufte die Yellow Press vor langem das Mega-Gehalt, das Superstars ihren Angestellten überweisen. Denn böse Enthüllungsbücher kann sich keiner von ihnen leisten.
Die Quittung
Karl Lagerfeld juckt das offenbar reichlich wenig: Zwei Jahre lang musste sein Assistent Arnauld Maillard umsonst für ihn arbeiten - jetzt bekommt der Modezar die böse Quittung. Im Buch "Karl Lagerfeld und ich" erzählt der 37-Jährige, wie er Karl Lagerfeld in 15 Jahren Zusammenarbeit erlebte.
Korsett und Trockenshampoo
Süchtig nach Cola light sei Karl - und habe jahrelang vollkommen unkontrolliert alles in sich hineingestopft. Nach einer Radikaldiät (aktuell soll Karl nur noch Frauenjeans in Größe 34 tragen) werde ihm zusätzlich jeden Tag eine enge Bauchbinde umgelegt, die den Körper wie ein Korsett zusammendrücken soll. Außerdem pudere sich der Meister den grauen Zopf mit Trockenshampoo, das anschließend auf sein Jackett und den Schreibtisch rieselt - "ekelig", so der Buchautor.
"Wie im 18. Jahrhundert"
Im Interview mit dem "Spiegel" setzte Maillard noch einen drauf: "Er ist ein unglaublicher Narziss, er braucht eine Ewigkeit, um sich morgens zurechtzumachen, er nimmt bei jeder Fotosession Selbstporträts von sich auf und stellt diese überall hin", heißt es. "Er umgibt sich mit einem Hofstaat, niemand widerspricht ihm. Wo er geht und steht, wird Pepsi-Cola im Kristallglas von Baccarat für ihn bereitgehalten und alle 30 Minuten ausgewechselt. Es ist wie im 18. Jahrhundert."
"Karl Lagerfeld und ich: 15 Jahre an der Seite des Modezaren" ist bei Heyne erschienen und für 9,95 Euro zum Beispiel bei www.amazon.de erhältlich. Weitere Artikel:
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Kein gutes Haar: Ex-Assistent Arnauld Maillard packt alle bösen Details aus der Zusammenarbeit mit Karl Lagerfeld auf den Tisch.
Foto: AFP











