Ideen für die kreative Resteküche

Mittwoch, 18.01.2017

Lebensmittelverschwendung ist nicht nur in Anbetracht des Welthungers keine schöne Angelegenheit, sondern auch das Portemonnaie leidet darunter. Resteküche ist die Lösung, um die wertvolle Nahrung, die vom letzten Mahl übrig geblieben ist, richtig zu verwerten.

Nudel vom Vortag, reifes Obst, altes Brot – die Resteküche weiß solche Lebensmittel zu verwerten. Damit du den Überblick behältst, was du noch verwenden kannst, um ohne Bauchschmerzen und mit vollem Genuss ein Gericht zaubern zu können, findest du hier einige Grundregeln.

Die gute Zwei-Tage-Regel

Wir kennen das alle: Vom Reis oder von den Nudeln ist mal wieder etwas übrig geblieben. Aber anstelle die Zutaten in den Mülleimer zu befördern, kannst du sie ohne Bedenken in den nächsten Tagen verwenden. Das Geheimrezept? Die Resteküche! Bedenke jedoch, dass du aus den Resten zeitnah ein neues Gericht zaubern solltest. Die meisten Lebensmittel halten sich selbst im gegarten Zustand nicht ewig. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gemüse, Suppen, gebratenes Fleisch oder Eintöpfe sollten innerhalb der nächsten zwei Tage in deinem Magen landen. Und auch die Lagerung spielt eine große Rolle: Lass die Speisen abkühlen, verpacke sie luftdicht und bewahre sie im Kühlschrank auf. Hast du für sie keine Verwendung in den kommenden Tagen, kannst du sie auch einfrieren und in den nächsten Wochen verzehren.

Resteküche: Tolle Ideen für Fleischreste

Insbesondere Bratenreste schmecken am Folgetag kalt meistens noch besser als aufgewärmt. Du kannst dir also das Kochen ersparen und mit dieser tollen Idee für Resteküche ein schmackhaftes Gericht zubereiten: Schnapp dir einen Wrap oder ein paar Sandwich-Scheiben, schneide oder rupfe den Braten in feine Streifen und belege damit deinen Snack. Ein bisschen Salat dazu, eine pfiffige Sauce und schon kannst du das Essen vom Vortag richtig genießen. Hast du noch ein paar Schinkenreste übrig? Kein Problem. Insbesondere für Pfannengerichte oder Aufläufe eignet sich diese Zutat perfekt. Mixe sie mit Pilzen, Zwiebeln, Gemüse, Käse und Ei und schiebe alles gemeinsam in den Ofen. Knusprig und köstlich!

Wenn das Brot zu hart geworden ist

Schimmliges Brot gehört in den Müll, ist es jedoch nur hart geworden, kannst du es wunderbar weiterverwerten. So kannst du aus ihnen beispielsweise Crostini oder Croûtons herstellen, mit denen du Salate oder Vorspeisen verfeinerst. Andere Möglichkeit: Semmelknödel, Fleischbällchen oder Frikadellen herstellen. Dafür das trockene Brot oder Brötchen einweichen und mit den restlichen Zutaten vermengen. Schmeckt köstlich! Du kannst das harte Brot oder die Brötchen aber auch einfach nur zerstampfen, bis feines Paniermehl entstanden ist. Dein nächstes Wiener Schnitzel wird dir diese Mühe danken, denn die Panade schmeckt aus diesen Zutaten viel besser als die herkömmliche aus dem Supermarkt.

Auch für trockene Kekse findet sich eine gute Verwendung. Willst du etwa demnächst einen Kuchen backen, zerkrümel sie und mache einen leckerem Krümelteigboden. Zusätzlich peppen sie diverse Desserts aus.

Überreifes Obst

Reifes Obst eignet sich wunderbar für die Resteküche. Haben Bananen etwa schon dunkle Punkte, sind sie nicht reif für die Tonne, sondern perfekt für süße Nachspeisen. Erst jetzt haben sie ihre volle Süße entfaltet und harmonieren perfekt mit diversen Desserts, Muffins oder Kuchen. Willst du lieber auf die Schnelle etwas zaubern, mixe dir einen leckeren Smoothie oder einen Buttermilchdrink mit reifem Obst. Weiche Kiwis, Mangos oder Birnen finden darin natürlich auch ihren Platz. Wer längerfristig planen und verwerten möchte, der kocht Kompott aus den köstlichen Zutaten. Einfach in ein abgekochtes Glas füllen, verschließen, auf den Kopf stellen, auskühlen lassen und schon kannst du das frische Mus ohne Bedenken auch noch Monate nach der Herstellung genießen. Geniale Resteküche, oder?

Ideen für die kreative Resteküche

Wir zeigen dir die Grundlagen kreativer Resteküche.

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18.01.2017 14:26
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