Wirtschaftskrise beeinflusst Liebesleben
Geborgenheit gesucht!
Sicherheit und Geborgenheit liegen wieder im Trend - der Weltwirtschaftskrise sei Dank. Laut einer Umfrage, für die die Online-Partnervermittlung Elitepartner.de mehr als 20.000 Personen interviewte, legen 54 Prozent der Singles seit dem Einbruch der Wirtschaft mehr Wert darauf, dass ihr Partner treu und ehrlich ist.
Experten erklären dieses Phänomen damit, dass feste soziale Bindungen in Krisenzeiten wichtiger werden, um Zukunftsängste und Stress zu kompensieren.
Beruf und Status der Männer hat Priorität
36 Prozent der befragten Frauen und 25 Prozent der Männer geben zudem an, sich von der Krise emotional gestresst zu fühlen. Besonders weibliche Singles reagieren darauf mit neuen Ansprüchen an einen potenziellen Partner: 36 Prozent achten momentan stärker auf den Beruf und die finanzielle Situation eines Flirts. 56 Prozent wünschen sich einen Freund, der ähnlich mit Geld umgeht, wie sie.
Mehr Streits über Finanzen
Umfrage-Teilnehmer, die in einer festen Partnerschaft leben, geben zu 15 Prozent an, sich aufgrund der derzeit schlechteren wirtschaftlichen Lage öfter über Geld zu streiten. Zwölf Prozent sind sogar der festen Überzeugung, dass die Krise ihr Liebesleben beeinträchtigt. Doch die Mehrheit schaut optimistisch in die Zukunft: 87 Prozent glauben, dass sie Ende 2009 noch mit ihrem jetzigen Partner liiert sein werden.
Nachwuchs? Zu riskant!
Jetzt ein Baby? 23 Prozent aller Paare haben Bedenken, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Kind in die Welt zu setzen. Singles sind diesbezüglich noch skeptischer: 33 Prozent meinen, es sei keine gute Idee, die Krise zur Fortpflanzung zu nutzen.
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Die Liebe in den Zeiten der Krise: Soziale Bindungen werden in wirtschaftlich unsicheren Zeichen wichtiger.
Foto: ces/Photocase














