Verhütung ohne Hormone: Kondom
Gib' Gummi!
Hormonelle Verhütungsmittel wie Pille & Co. sind nicht für jede Frau geeignet. fem.com stellt hormonfreie Alternativen vor.
Teil sechs: Kondome
Kondome bzw. Präservative sind die bekanntesten nicht-hormonellen Verhütungsmittel und zählen zu den so genannten "Barrieremethoden". Sie sind einfach anzuwenden und (neben dem Femidom) die einzige Möglichkeit, sich nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten und HIV zu schützen. Deshalb sollte man beim Sex mit einem neuen Partner oder wechselnden Partnern grundsätzlich Kondome verwenden - gegebenenfalls auch in Kombination mit anderen Verhütungsmethoden.
Was muss ich beachten?
Damit ein Kondom sicheren Schutz bietet, muss es zunächst einmal die richtige Größe für den "Träger" haben - ist es zum Beispiel zu groß, so rutscht es leicht ab. Außerdem ist es wichtig, auf das Haltbarkeitsdatum zu achten und Kondome nicht zu warm oder in direkter Sonneneinstrahlung zu lagern, da ihr Material sonst brüchig und durchlässig wird. Auch spitze Gegenstände oder lange Fingernägel können ein Kondom beschädigen, ebenso wie bestimmte Öle und Cremes. Nach dem Sex ist es wichtig, das Kondom beim Herausziehen festzuhalten, sonst rutscht es leicht ab. Jedes Kondom darf nur einmal verwendet werden. "Doppelt hält besser" gilt bei dieser Verhütungsmethode nicht: niemals zwei Kondome übereinander ziehen!
Wie sicher sind Kondome?
Konsequent angewendet erreichen Kondome einen Pearl-Index von etwa zwei. Der Pearl-Index (PI) gibt an, wie viele von 100 Frauen unter Benutzung einer einzigen bestimmten Verhütungsmethode innerhalb eines Jahres schwanger geworden sind. Der PI von Kondomen bedeutet also, dass zwei von 100 Frauen unter Anwendung von Kondomen innerhalb eines Jahres schwanger geworden sind.
Was kostet's?
Ab etwa 0,30 Euro pro Stück (erhältlich in der Drogerie, Apotheke, im Supermarkt, im Automaten etc.).
Hinweis: Falls ein Kondom beim Sex gerissen oder abgerutscht ist, suchen Sie so schnell wie möglich einen Frauenarzt auf und schildern Sie ihm die Situation. Gegebenenfalls verschreibt er Ihnen die "Pille danach".
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Verhütung, Sex, nicht-hormonelle Verhütungsmittel, Kondome, SchwangerschaftKommentare

In einer sechsteiligen Serie stellt fem.com nicht-hormonelle Verhütungsmittel vor. Heute: das Kondom.
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