Studie: Bessere Entscheidungen treffen
Cleverer entscheiden
Wenn Sie sich in einer Fremdsprache mit einer Entscheidung auseinandersetzen, fällt diese laut einer Studie rationaler aus.
Pizza oder Pasta, neuen Job annehmen oder alten behalten, Kaufen oder nicht, grün oder blau, ja oder nein ... tagtäglich haben wir zig Entscheiungen zu treffen. Die einen fallen uns leichter, die anderen schwerer, manche schieben wir tagelang vor uns her. Um solche Prozesse abzukürzen, probieren Sie das nächste Mal folgende Strategie aus: denken Sie über die Entscheidung in einer Fremdsprache nach, die Sie leidlich beherrschen.
Weniger Verlustangst
Denn das soll tatsächlich helfen, rationalere und meist günstigere Entscheidungen zu treffen, als wenn man sie in der Muttersprache im Kopf herumwälzt. Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine Studie der Universtity of Chicago Booth School of Business. "Aus früheren Untersuchungen wissen wir, dass der Mensch aufgrund seiner natürlichen Abneigung gegenüber Verlust oft auf attraktive Möglichkeiten verzichtet", erklärt Boaz Keysar, Psychologe an der Universität. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich diese Aversion extrem reduziert, wenn Menschen in einer Fremdsprache Entscheidungen treffen."
Größere Distanz
Warum das so ist, begründet Keysar folgendermaßen: "Durch die Fremdsprache wird ein Distanzierungsmechanismus ausgelöst, der von einer unmittelbar intuitiven zu einer bewussteren Denkweise führt." Die Versuchspersonen konnten dadurch ihre Entscheidungen weniger von Angst und mehr durch rationale Argumente beeinflusst treffen. In vielen Fällen entpuppten sich die risikofreudigeren Entscheidungen als vorteilhafter.
Quelle: The University of Chicago Booth School of Business / www.chicagobooth.eu
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Studie, Entscheidung, PsychologieKommentare
Wohin soll's gehen? Wer in einer Fremdsprache über Entscheidungen nachdenkt, trifft sie schneller und rationaler als in der Muttersprache, so eine Studie.

















