Trotz Baby ein Paar bleiben
Wird ein Baby geboren, so stellt es das gesamte bisherige Leben der jungen Eltern auf den Kopf. Ein Baby fordert vor allem von der Mutter Aufmerksamkeit rund um die Uhr. Wenn das Kleine dann mal schläft, ist die Mutter so kaputt, dass für nichts anderes mehr Energie übrig ist. Da fühlen viele Männer sich schnell ins Abseits geschoben - nicht umsonst geraten viele Paare nach der Geburt ihres ersten Kindes in eine handfeste Krise.
Doch wenn beide an einem Strang ziehen und miteinander im Gespräch bleiben, lässt sich diese Krise schnell überwinden. Väter müssen von sich aus bereit sein, mehr Familienarbeit zu leisten. Das bedeutet auch, nachts aufzustehen, wenn das Baby schreit, Einkäufe zu erledigen und - ja, auch schmutzige Windeln zu wechseln. Eine Frau, die bei der Betreuung des Kindes Unterstützung erfährt und ihre Batterien wieder aufladen kann, wird auch wieder Kraft und Zeit für den Partner aufbringen können.
Vorausgesetzt natürlich, die Frau lässt ihren Partner wirklich machen: Väter gehen manchmal anders mit Babys um, als Mütter es für richtig halten. Dann sollten die Mamas besser mit Kritik zurückhaltend sein, sonst könnte der Schuss nach hinten losgehen und der Papa tut lieber gar nichts statt etwas Falsches. Dabei ist die Art, wie er sich um das Baby kümmert, nicht unbedingt falsch, sie ist nur anders. Und wenn der Mann einmal einen Fehler macht? Na und? Dann macht er‘s eben beim nächsten Mal besser.
Wenn ein Paar sich die Arbeit teilt, hat es mehr Zeit füreinander. Oft wird geraten, sich einen Babysitter zu suchen, ins Kino oder Essen zu gehen. Das ist aber häufig aus finanzieller Sicht oder mangels Babysitter nicht machbar oder das Paar möchte das Baby noch keinem Fremden überlassen. Das macht nichts: Auch zu Hause kann ein Paar etwas gemeinsam machen, zum Beispiel wie früher zusammen kochen, gemütlich ein Glas Wein trinken, eine schöne DVD ansehen, sich gegenseitig massieren oder zusammen einem Hobby nachgehen. Dabei kommt die alte Verbundenheit ganz von allein zurück.
Wer sich ein Baby wünscht, dem eröffnet sich eine neue Welt: Plötzlich fragt man sich, was die ersten Schwangerschafts-Anzeichen sind, achtet bewusst auf eine gesunde Ernährung, berechnet die fruchtbaren Tage, fährt vielleicht in den Zeugungsurlaub und hält schonmal nach dem perfekten Babynamen Ausschau. Mit dem positiven Schwangerschafts-Test beginnt dann Phase zwei: Trendy Umstandsmode muss her, ein Kinderwagen - und praktische Baby-Accessoires können auch nicht schaden. Wird die Baby-Vorbereitung zu stressig, kann die werdende Mama sich in speziellen Wellness-Hotels verwöhnen lassen. Im fem.com-Baby-Special finden Sie Infos und Tipps zum den Themen Kinderwunsch, Fruchtbarkeit, schwanger werden, künstliche Befruchtung, Schwangerschaft, Baby-Wellness und Umstandsmode.





















