Regelschmerzen: 10 Tipps
Schmerzfreie Tage
Schmerzhafte Krämpfe oder ein unangenehmes Ziehen im Unterleib vor und während der Periode - das kennt fast jede Frau. fem.com verrät die besten Tipps gegen Regelschmerzen.
Tipps 6 bis 10
6. Richtig ernähren
Die Ernährung hat viel Einfluss auf unser Wohlbefinden - deshalb sollten Sie bei Regelbeschwerden besonders darauf achten, was Sie zu sich nehmen. Vielen Frauen hilft zum Beispiel der Verzicht auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzen Tee und Cola. Andere wiederum schwören auf einen starken Kaffee zur akuten Schmerzbekämpfung. Einige Frauen berichten auch, dass das Weglassen von Milchprodukten gegen die Beschwerden hilft. Probieren Sie es aus! Mediziner raten bei regelmäßigen Unterleibsbeschwerden zu einer magnesium- und kalziumreichen Kost: Nüsse, Weizenkeime, getrocknete Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne, weiße Bohnen, Spinat, Hartkäse und Vollmilch sollten häufig auf dem Speiseplan stehen. Auch eine gute Versorgung mit Vitamin B6 (z.B. in Makrelen, Lachs, Bananen und Vollkornbrot) kann helfen, weil das Nervensystem dadurch stabilisiert wird. Da viele Frauen während ihrer Tage unter Blähungen leiden, ist zusätzlich eine ballaststoffreiche Ernährung empfehlenswert.
7. Wärmen
Wärme wirkt krampflösend und ist deshalb eines der besten Erste-Hilfe-Mittel gegen periodenbedingte Bauchschmerzen. Egal, ob Wärmflasche oder Kirschkernkissen: auf den Bauch oder ins Kreuz damit - und anschließend am besten eine Stunde ins Bett oder aufs Sofa legen. Das Liegen entspannt die verkrampfte Muskulatur zusätzlich. Auch warme Bäder oder Saunagänge durchbluten und lindern den akuten Schmerz.
8. Dauerhaft entspannen
Regelschmerzen treten häufiger auf, wenn die betroffene Frau gerade unter Strom steht und psychisch nicht ausgeglichen ist. Deshalb raten Ärzte bei wiederkehrenden Beschwerden zu Anti-Stress-Programmen. Viele Krankenkassen und Volkshochschulen bieten dazu Kurse an. Auch Autogenes Training und Progressive Muskelentspannungen sind Techniken, die man zur Stressbewältigung erlernen kann. Ebenfalls gut: Nehmen Sie sich in Ihrer Freizeit genug Zeit für sich, horchen Sie in sich hinein und machen Sie Dinge, die Sie entspannen und Ihnen Freude machen - das kann auch ein fauler Nachmittag auf dem Sofa sein!
9. Massieren lassen
Da oft auch der Rücken durch die Unterleibsbeschwerden beeinträchtigt ist oder es sowieso im ganzen Körper schmerzt, kann eine klassische Massage Wunder wirken. Sie fördert die Durchblutung, entspannt Körper und Seele und macht ein Rundum-Wohl-Gefühl. Eine Lymphdrainage entstaut dicke Beine und Füße: Viele Frauen leiden in der zweiten Zyklushälfte unter Wassereinlagerungen.
10. Auf Nikotin und Alkohol verzichten
Rauchen verringert die Durchblutung des Gewebes noch weiter und verstärkt so die Krämpfe. Raucherinnen leiden deshalb öfter unter starken Regelschmerzen als Nichtraucherinnen. Auch von regelmäßigem Alkohol-Konsum wird abgeraten - und wenn Schmerzmittel eingenommen werden, sind Bier, Wein & Co. sowieso Tabu!
Wichtig: Falls Sie immer wieder starke Regelschmerzen haben, sollten Sie Ihren Frauenarzt um Rat fragen: In manchen Fällen stecken Erkrankungen wie zum Beispiel Endometriose (gutartige Wucherungen der Gebärmutter-Schleimhaut) dahinter. Auch Schmerzmittel sollten möglichst nur in Absprache mit dem Gynäkologen eingenommen werden.
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Endlich keine Schmerzen mehr!
Foto: manun/Photocase














