Lars von Trier: "Antichrist"
Hallo Hexenwahn!
Lars von Trier hat immer schon gewusst, wie man ein Kinoereignis mit Horror und Grauen würzt. Nun aber hat sich der dänische Filmemacher selbst übertroffen: Über sein neuestes Werk schlagen die Kritiker derzeit die Hände erschrocken über dem Kopf zusammen: Ist Lars von Trier eigentlich noch bei Trost? Oder "Antichrist" wirklich schwer frauenfeindlich?
Der Film erzählt von einer Beziehung, die völlig außer Rand und Band gerät - mit klar verteilten Rollen. Da ist eine Frau (Charlotte Gainsbourg), die um ihren kleinen Sohn trauert und im Chaos ihrer Gefühle zu einer bösen Furie wird. Und ein Mann (Willem Dafoe), der um sein Leben kämpfen muss - und gegen diese Hölle von Weib. So weit, so verdächtig schon mal. Aber es kommt noch dicker: Denn am Ende greift er zum allerletzten Mittel, um sie loszuwerden…
Ja, hallo! Scheiterhaufen? Das hatten wir doch neulich erst - im Mittelalter.
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Film, Kino, Miss Tilly, FrauenKommentare

Der neue Film von Lars von Trier, "Antichrist", ist harter Tobak: Ein um seinen kleinen Sohn trauerndes Paar zieht sich in eine einsame Hütte in den Wäldern zurück. In dieser Abgeschiedenheit stürzt es in eine Spirale aus Sex und Gewalt.
Foto: © MFA+ FilmDistribution e.K.














