Krakeleien fördern Konzentration
Kritzeln erlaubt!
Falls Sie bisher Angst hatten, wegen Ihrer Mal-Aktionen als unaufmerksam zu gelten, können Sie jetzt ganz beruhigt sein: Kritzeleien verbessern nämlich die Konzentration.
Wer kann sich am meisten merken?
Bewiesen hat das laut "Geo" eine psychologische Studie an der britischen Universität Plymouth: 40 Probanden sollten dabei eine Nachricht von Band abhören. In der Ansage gab eine monotone Stimme unter anderem Auskunft über acht Personen, die zu einer Party erwartet würden.
Die eine Hälfte der Versuchspersonen bekam ein Blatt mit einfachen Figuren vorgelegt - mit der Bitte, sie auszumalen. Später testeten die Versuchsleiter, was die Probanden von der Nachricht im Gedächtnis behalten hatten.
29 Prozent mehr Erinnerung
Große Überraschung: Die "Ausmaler" konnten sich an 29 Prozent mehr Details erinnern. Die Studienleiterin Jackie Andrade vermutet, dass das Malen Menschen wach hält und das Abdriften in Tagträume verhindert. Der Unterschied zwischen Kritzeln und Träumen: Malen lenkt nicht vom eigentlichen Geschehen ab, während Fantasien eine relativ hohe Gehirnkapazität beanspruchen.
Eine Anschlussstudie hat Andrade auch schon geplant: Sie will erforschen, ob sich mit kleinen Malereien auch Hungergefühle überspielen lassen. Vielleicht gibt es bald eine "Kritzel-Diät"...
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Nebenbei-Kritzeln ist erlaubt! Einer Studie zufolge erhöht es sogar die Konzentration.
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