Krafttraining: Fitness-Mythen
Entstellende Muskelberge?
Heute: "Vom Krafttraining bekommen Frauen Männer-Muskeln."
Zu wenig Testosteron
Überdimensionale Muskeln bekommt nur, wer viel Testosteron im Blut hat. Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Zwar kommt es auch im weiblichen Körper vor, wo es von den Eierstöcke und der Nebennierenrinde produziert wird - das Vorkommen ist hier aber viel zu gering, um männlich anmutende Muskeln zu begünstigen. Eine Frau kann täglich an Kraftmaschinen und mit Gewichten trainieren, ohne einen "aufgeblasenen Körper" zu bekommen.
Vermännlichung durch Doping
Warum also die muskelbepackten Body-Builderinnen im Fernsehen? Ganz einfach: Viele professionelle Kraftsportlerinnen dopen ihren Körper mit Testosteron, um den Muskelaufbau anzuheizen. Bei ihnen setzt dann oft eine "Vermännlichung" ein, die zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann.
Unterstützung beim Abnehmen
Übrigens: Regelmäßiges Kraft- und Maschinentraining kann sogar beim Abnehmen helfen, weil Muskeln den Energieverbrauch des Körpers erhöhen. Die Medizinerin Prof. Elke Zimmermann von der Universität Bielefeld vertritt die These, dass gerade Krafttraining für Frauen die ideale Sportart ist: "Das Training der Muskulatur hat einen doppelten Effekt: Es strafft den gesamten Körper und wirkt sich so positiv auf die Fettverbrennung aus wie kaum eine andere Sportart."
Auch Rücken- und Nackenschmerzen kann mit einem gezielten Training an richtig eingestellten Kraftmaschinen vorgebeugt werden.
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Fitness, Sport, Rückenschmerzen, Serie: Fitness-MythenKommentare

Führt Kraftsport bei Frauen wirklich zu unansehnlichen Muskeln - oder ist das nur ein Gerücht?
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