Kirchlich heiraten liegt im Trend
Je festlicher, desto besser
Der Kirche bleiben die jungen Leute weg - doch zum Heiraten kommen sie wieder. Eine aktuelle Studie verrät, was eine kirchliche Hochzeit so attraktiv macht.
Nahezu zwei Drittel aller verheirateten Deutschen (63%) haben sich zusätzlich zu der standesamtlichen Trauung den Segen der Kirche geben lassen. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg unter 2.014 Personen ergeben. Auftraggeber war das Magazin "Apotheken Umschau".
Ja-Wort vorm Altar als i-Tüpfelchen
Die Zeremonie in der Kirche hat allerdings nicht immer etwas mit einer tiefen Religiosität der Brautleute zu tun: Mehr als die Hälfte der Befragten (53%) - ob Single oder verheiratet - gaben an, eine Hochzeit sei einfach erst dann etwas Besonderes, wenn sie kirchlich und in einem großen Rahmen mit Feier und vielen Gästen stattfinde.
Historische Gründe
Der Hang zur kirchlichen Heirat scheint historisch verwurzelt zu sein: Während in Westdeutschland fast 60 Prozent der Menschen das Ja-Wort vorm Altar wichtig finden, legen nur etwa 30 Prozent der Ostdeutschen Wert darauf.
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Partnerschaft, Hochzeit, heiraten, Kirche, Glaube, StudieKommentare

Die Mehrheit der deutschen Paare lässt sich kirchlich trauen - Foto: iStockphoto














