Brustkrebs - Medizin-ABC
Brustkrebs
Brustkrebs kann in jedem Alter auftreten, als besondere Risikogruppe gelten aber 45- bis 65-jährige Frauen.
Regelmäßige Brustuntersuchung
Meist wird der "Knoten" in der Brust von der Patientin selbst ertastet. Da eine frühe Erkennung der Krankheit die Heilungschancen enorm steigert, sollte jede Frau einmal monatlich ihre Brust selbst untersuchen (siehe Anleitung in der Gallery) und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen gehen. Je nach Lebensalter tastet dieser die Brust ab oder nimmt eine Mammographie (eine Röntgenuntersuchung) der Brust vor. Bei einem Befund kann eine Biopsie (Gewebsentnahme) klären, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt.
Verschiedene Behandlungsmethoden
Ist ein bösartiger Tumor in der Brust festgestellt worden, so gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, zum Beispiel das operative Entfernen des Tumors oder der gesamten Brust, Chemotherapie, Hormontherapie oder Bestrahlung. Muss die Brust ganz oder teilweise amputiert werden, so kann sie nach dem Verheilen chirurgisch wieder aufgebaut werden.
Als Risikofaktoren für Brustkrebs gelten genetische Faktoren bzw. ein gehäuftes Auftreten der Krankheit in der Familie, keine oder späte Schwangerschaft, kein Stillen, ein sehr frühes Eintreten der Regelblutung in der Pubertät, späte Wechseljahre, die Überbelastung mit radioaktiver Strahlung sowie Übergewicht.
Tags:
Krankheiten-ABCKommentare

Krankheiten von A bis Z: das große Medizin-ABC auf fem.com.
Foto: iStockphoto














