20 Jahre Tracey Emin
Werkschau in Bern
Mit ihrer Installation "My Bed" sorgte sie einst für einen handfesten Skandal. Seitdem weiß alle Welt, womit man bei Tracey Emin rechnen muss: Mit Kunst, die sich um Schamgrenzen nicht schert. Immer wieder geht es in den Arbeiten der Britin um Sex, Drogen und emotionale Krisen. Und nicht selten um die eigenen Erfahrungen, die hier mit radikalem Blick auf höchst intime Details preisgegeben werden. Seelenstriptease aber ist das nicht, meint zumindest Tracey Emin selbst, die bereits witzelte: Ein Museum sei ja schließlich kein Tagebuch.
Da hat die Künstlerin natürlich Recht. Wer lieber durch Museen schlendert, als in Tagebüchern stöbert, darf sich freuen: Denn in der Schweiz ist gerade die Ausstellung "20 Years" zu sehen, eine erste große Retrospektive auf das Werk, das Tracey Emin in den letzten 20 Jahren schuf. Wobei im Kunstmuseum Bern auch Arbeiten zu sehen sein werden, die viel sanftmütiger und verspielter sind als das meiste, das man von Tracey in ihrer Rolle als Skandalkünstlerin gewohnt ist.
>> Lesen Sie weiter: Gabriela Häfner über das Leben und Schaffen von Tracey Emin und die Retrospektive in Bern auf der fem.com-Partnerwebseite Miss Tilly.Weitere Artikel:
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Die britische Künstlerin Tracey Emin gilt als Enfant Terrible der KunstszeneFoto: Tracey Emin












