Restaurant-Tipp: Sauvage, Berlin

Steinzeitlich schlemmen

Das Berliner "Sauvage" ist das erste paleolithische Restaurant Europas: dort kommen primär Zutaten zum Einsatz, die es schon in der Altsteinzeit gab.

Essen wie ein Steinzeitmensch - das Leitmotiv des Berliner Restaurants "Sauvage" lässt vielleicht nicht sofort das Wasser im Munde zusammenlaufen, aber neugierig macht es auf jeden Fall. Wer allerdings Räumlichkeiten im Höhlenstil, Kochen auf offenem Feuer und Essen mit den Händen erwartet, muss enttäuscht werden - oder darf beruhigt sein - je nachdem.

Optisch reichlich zivilisiert

Rustikal-entspannt gibt sich der Laden im Stile eines Speisecafés. Gesessen wird auf Stühlen, nicht auf Steinen, statt Fingern kommt Besteck zum Einsatz. Rein äußerlich deutet nichts auf die Altsteinzeit hin, von der das Angebot inspiriert sein soll. Auch die Gerichte selbst - zum Beispiel getreidefreie Gemüsetorte mit Schinken und Salat oder Apfel-Custard mit Honig-Mandelstreusel - muten optisch reichlich zivilisiert an, lediglich die Vorspeisen werden auf einer Platte aus rohem Schiefergestein serviert.

Getreideprodukte und Zucker: Fehlanzeige

Die Steinzeit steckt in den Zutaten, wie Restaurantbesitzer Boris Leite-Poço erklärt: "Wir verwenden nur das, wovon man glaubt, dass es auch in der Steinzeit schon vorhanden war." Also: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Samen und Nüsse - alles aus biologischer Erzeugung. Zivilisations-Food wie Getreideprodukte oder Zucker hingegen: Fehlanzeige. Gesüßt wird mit Früchten oder rohem Honig. Das Ergebnis ist gesunde, vollwertige, gehaltvolle und vor allem leckere Küche. Die darüber hinaus - so zumindest die Erfahrung von Leite-Poço - auch überschüssige Pfunde purzeln lässt.

Richtig konsequent handhaben er und sein Kompagnon ihr Credo allerdings nicht. So kommen beispielsweise Milchprodukte zum Einsatz, die unseren Vorfahren in der Altsteinzeit ebenso wenig zur Verfügung gestanden haben dürften wie Eier von neuzeitlichen Hühnern. Von einer Mikrowelle zum schnellen erwärmen von Gemüsecrackern ganz zu schweigen ...

Mehr Infos: www.sauvageberlin.com


Sie sind bei Faceboo
k? Werden Sie Fan von fem.com!

 

29.08.11 - 17:07

 


Weitere Artikel:
Tags:
Restaurants, Berlin, Essen und Trinken

Kommentare

Auch wenn sich die Küche im

Auch wenn sich die Küche im "Sauvage" steinzeitlich nennt, mit bloßen Händen Knochen abnagen muss hier niemand. Tatsächlich muten die servierten Speisen reichlich neuzeitlich an. Gemacht sind diese aus Zutaten, die es schon gegeben haben soll, als unsere Vorfahren noch in Höhlen hausten.
 Foto: Sauvage

Anzeige

Gefällt mir!

Sie sind
auch bei
Facebook?
Werden Sie
Fan von
fem.com!

IRMA für fem.com!

Beauty, Lifestyle,
Shoppen und
Reisen: IRMA
gibt täglich
charmante und
überraschende
Tipps! mehr...

Exklusiv: Michael Lutins Weekly

Das Horoskop
des US-Star-
Astrologen
erscheint
jeden Montag
exklusiv auf
fem.com/astro.

Alles Wurst!

Immer schön
auf dem
Wurstteppich
bleiben!
mehr...

Wurstteppich TM

Schlank-Food

Mit diesen
Lebensmitteln
nehmen Sie
ab, ohne zu
hungern!
mehr...

Schlank-Food

Perfekte Brauen

fem.com-
Schminkschule:
wie Sie Ihre
Augenbrauen
richtig zupfen.
mehr...

Augenbrauen zupfen: fem.com Schminkschule Perfekte Brauen

Jahreshoroskop 2012

Was bringt das
neue Jahr?
Michael Lutin
wagt einen Blick
in die Sterne.
mehr...

horoskop sternzeichen widder tm

Flechtfieber

Gretchenzopf &
Co.: Die
schönsten
Flechtfrisuren
der Stars.
mehr...

In Hollywood wird immer noch geflochten, was das Zeug hält. Die schönsten Flechtfrisuren - vom Gretchenzopf bis zum französischen Flechtkunstwerk.

Herbstlieblinge

Seidenblusen
& Co.: Unsere
Mode-Experten
verraten ihre
Herbst-Trends.
mehr...

herbsttrends 2011 TM

Einen Tusch...!

... für unsere
Mascaras mit
Starqualitäten!
Wir stellen vier
neue, innovative
Mascaras vor.
mehr...

Einen Tusch...! ... für unsere Mascara, denn die spielt im Beauty-Bag definitiv die Hauptrolle! Wir stellen vier neue, innovative Mascaras vor.

Krabbel-Snacks

Hornissen-Honig
& Ofen-Taranteln:
Bei edible.com
gibt es Snacks
für Mutige.
mehr...

Den kulinarischen Horizont erweitern mit dem Angebot eines Online-Shops für kuriose "Delikatessen".