Reise-Tipp: Lake Powell, USA

Wahr gewordene Fata Morgana

Inmitten der Wüstenlandschaft Arizonas und Utahs liegt einer der eindrucksvollsten Seen der Welt.

Lake Powell ist ein Spektakel, auf das bei der Ankunft an der Antelope Point Marina inmitten der rötlichbraunen Wüstenlandschaft Arizonas noch nichts hindeutet. Beinahe unbewegt warten Dutzende Luxushausboote am schwimmenden Steg der Anlegestelle auf Besitzer oder Mieter. Tiefblauer Himmel spiegelt sich in beinahe unbewegtem Wasser. Familienfreundlich fällt das Ufer ins Wasser, auf dessen Oberfläche sich ein tiefblauer, wolkenloser Himmel spiegelt. Wer es nicht besser weiß, vermutet sich an einem nett gemeinten Seechen.

Reise-Tipp: Lake Powell, USA
Wasser trifft Wüste
Der Blick über die Antelope Point Marina in einem Ausläufer des Lake Powell kann sich zwar durchaus sehen lassen, die gigantischen Ausmaße des Sees lassen sich von hier jedoch nicht einmal ansatzweise erahnen.Die Ankunft an der Marina lässt nicht im Mindesten die Dimensionen des Lake Powell erahnen.Erst nach dem Auslaufen eröffnen sich nach und nach die gigantischen Dimensionen des Lake Powell. Wer viel Zeit hat, erkundet den Speichersee mit dem Hausboot oder dem Kajak. Wer es eiliger hat, lässt sich im Speedboat chauffieren.Doch selbst mit den Speedboats lässt sich im Laufe eines Tages nur ein Bruchteil des gefluteten Glen Canyon erkunden.Mit einer Länge von 300 Kilometern und über 3000 Kilometern Küste ist Lake Powell nach Lake Mead der zweitgrößte künstliche See der USA.

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3.200 Kilometer Küstenlinie

Wow-Moment? Fehlanzeige. Noch. In gedrosseltem Tempo bahnt sich das Speedboat seinen Weg aus dem Seitenarm, dessen Ufer sich nach und nach weiter voneinander entfernen, sich schließlich wie eine Flügeltüre öffnen und den Blick freigeben auf die Warm Creek Bay, eine Wasserfläche, auf der Hunderte Fußballfelder Platz fänden. Eine von vielen. Über 300 Kilometer Länge erstreckt sich Lake Powell, seine Küstenlinie misst rund 3.200 Kilometer und ist ein Labyrinth aus zigfach eingebuchteten Seitenarmen.

Unwirkliche, fast mystische Atmosphäre


Selbst im Speedboat lässt sich im Laufe eines Tages nur ein Bruchteil des gesamten Areals erkunden. Wer den See intensiver erleben will - und das nötige Kleingeld besitzt - sollte länger bleiben als nur ein paar Stunden. Um einen Eindruck der Szenerie zu gewinnen, ist das Speedboat ausgezeichnet - richtig eintauchen in die unwirkliche, fast mystische Atmosphäre, die von diesem Ort ausgeht, funktioniert nur ohne ohrenbetäubenden Motorenlärm.

Privatbuchten en Masse

Wer das nötige Kleingeld besitzt, erfährt den See mit Luxushausbooten. Nach einer kurzen Fahrschule darf selbst manövriert werden. Wer sich dies nicht zutraut, kann den Skipper obendrauf buchen und so nach Lust und Laune auf Entdeckungstour gehen. Wer weniger liquide ist, kann mit Zelt und Kajak in See stechen. Hunderte Buchten laden zum Anlegen ein, selbst während der Hauptsaison im Sommer findet jeder, der danach sucht, ein ruhiges Stück Ufer ganz für sich.

Von Menschenhand geschaffen

Umgeben von Stille und Felsen der Sonne beim Untergehen zuzusehen, lässt jedes alternative Unterhaltungsangebot vergessen. Besonders im Herbst zaubert die Sonne bei ihrem Abschied die intensivste Farben an den Himmel und die Wasseroberfläche. Der See wurde von menschenhand geschaffen: Ab dem Jahre 1963 wurde der Colorado River in dieser Region gestaut, um ein riesiges Wasserreservoir zu schaffen. Innerhalb der folgenden 17 Jahre entstand so Lake Powell, in dessen Tiefen ein Großteil des Glen Canyon unterging, der als eines der schönsten Naturmonumente der USA galt.

Lohnenswerte Landgänge

Einige sind aufgrund erhöhter Lage den Fluten entkommen und machen das Ufergebiet des Sees zum lohnenswerten Trekking-Areal. Nur einen kurzen Fußmarsch von der eigens gebauten Anlegestelle entfernt, befindet sich beispielsweise die Rainbow Bridge, der größte bekannte natürlich entstandene Steinbogen der Welt.

Generelle Informationen
Lake Powell liegt im Norden Arizonas und im Süden Utahs. Aus Deutschland empfiehlt sich ein Flug nach Phoenix. Von dort aus kann Page mit Great Lakes Airlines angeflogen werden. Der Frühling mit Temperaturen zwischen 16 und 27 Grad eignet sich besonders für Trekking, Kayakfahren und Fischen. Während der Sommermonate steigt das Thermometer bis auf über 30 Grad, das Wasser wird bis zu 25 Grad warm und lädt zum Wasserskifahren, Wakeboarden, Schwimmen und Jet-Ski-Fahren. Hausboote kosten ab ca. 1.000 Dollar pro Tag.

Weitere Informationen unter:

www.lakepowell.com
www.antelopepointlakepowell.com

fem.com-Redakteurin Melanie Vogel reiste mit freundlicher Unterstützung des Arizona Office of Tourism (www.ArizonaGuide.com).

Kostenlose Informationen zu Scottsdale und Arizona erhalten Sie unter:
Arizona Office of Tourism
c/o Kaus Media Services
Luisenstr. 4
30159 Hannover
arizona@kaus.net

21.08.09 - 22:03

 


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Tags:
USA, Arizona, Reisen

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Der Blick über die Antelope Point Marina in einem Ausläufer des Lake Powell kann sich durchaus sehen lassen. Doch lässt er die gigantischen Dimensionen des Sees noch nicht im Mindesten erahnen...

Der Blick über die Antelope Point Marina in einem Ausläufer des Lake Powell kann sich durchaus sehen lassen. Doch lässt er die gigantischen Dimensionen des Sees noch nicht im Mindesten erahnen...
 Foto: Antelope Point Marina

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