Panama-Stadt: Insider Tipps

Oh, wie schön ist Panama

Vor zweieinhalb Jahren zog Katja Skodzek nach Panama Stadt, wo sie für die Deutsche Botschaft arbeitet. Ihre Insider-Tipps für die Metropole ...

Eigentlich wollte Katja Skodzek nur für ein Praktikum in Panama bleiben, doch dann verliebte sie sich in den schmalen Landstrich zwischen Costa Rica und Kolumbien - und in einen seiner Bewohner. Seit eineinhalb Jahren arbeitet sie nun für die Deutsche Botschaft in Panama Stadt.

Besonders angetan hat es ihr der Abwechslungsreichtum des kleinen Landes am Isthmus: "Auf einem Gebiet, das etwa so groß ist wie Bayern, kann man hier von der Metropole über einsame Berge, menschenleere Strände, traumhafte Inseln bis hin zu unberührten Regenwäldern alles erleben. Besonders im Landesinneren macht man Erfahrungen fürs Leben und erlebt durchaus auch seine eigenen kleinen Abenteuer." fem.com hat sie ihre Insider-Tipps für ihre Wahlheimat verraten:

Das sollte man in Panama Stadt unbedingt ...

... tun:


- Ausgiebig durch das Altstadtviertel "Casco Viejo" bummeln. Die farbenfrohe Architektur vergangener Zeiten und der aus den Häusern schallende Salsa laden zum Verweilen ein. Gelegenheit dazu gibt es reichlich in den liebevoll renovierten Cafés und Restaurants. Insbesondere am Wochenende ist der glänzende Abschluss für den gefühlten Kurztrip nach Kuba ein Besuch des "Havanna Panama" (direkt an der Einfahrt zum Casco Viejo), hier kann man zu Salsa die Hüften schwingen oder anderen dabei zusehen.

- Den "Calzado de Amador"entlangspazieren. Auf dem palmengesäumten Damm, der die Metropole bei einem Unfall im Kanal schützen soll, sieht man auf der einen Seite Schiffe vor der Silhouette von Panama auf ihre Passage warten. Auf der anderen Seite fahren diese dann in den Kanal ein- und aus.

- Tierische Freuden im Discovery Center in Gamboa genießen. Dort wird man von zahlreichen Kolibris verschiedener Arten umschwirrt, die durch Futterstationen angelockt werden. Bereits mit einer einfachen Kamera kann es gelingen, einen der winzigen Vögelchen als Erinnerung festzuhalten und auch Brüllaffen, Faultiere und Krokodile sind im Park zuhause.

... sehen:

- Den Panama Kanal. Bei offenen Fragen hilft das Besucherzentrum Miraflores an der Schleuse nahe Panama-Stadt weiter. Hier erfährt man zum Beispiel, wann besonders große Schiffe erwartet werden. Für Schifffans ist auch der Besuch im Restaurant zu empfehlen, hier können bequem und aus nächster Nähe die Passagen der Schleusen verfolgt werden.

- Die Besteigung des panamaischen Hausbergs "Cerro Ancón" belohnt mit einem umwerfenden 360-Grad-Panorama. Ab dem Freilichtmuseum "Mi Pueblito" entdeckt man mit etwas Glück auch niedliche Weißschulterkapuzineräffchen, Faultiere und Tukane.

- Die Skyline von Panama bei Nacht genießen - am besten ganz mondän beim Feiern auf der Dachterrasse des Hotels Manrey in der Calle Uruguay.

... essen und trinken:

- Das Wort Panama bedeutet nicht ohne Grund "Überfluss an Fischen". Diese Fülle aus dem Meer zeigt sich zum Beispiel auf dem Fischmarkt "Mercado de Mariscos". Gefällt einem ein Fisch besonders gut, so kann man diesen ins Restaurant im oberen Stockwerk bringen und sich dort nach Wunsch gegen ein faires Entgelt zubereiten lassen. Hier kann auch eines der typischsten panamaischen Gerichte probiert werden: frittierter Red Snapper mit Kochbananen (Pargo Frito con patacones), der auch in fast jedem anderen Lokal gut gelingt.

- Für den kleinen Hunger kann auf dem Fischmarkt am Eingang verschiedene Variationen von "Ceviche" gekauft werden. Das sind kalte Fischgerichte auf Limonen-, Zwiebel- und Korianderbasis. Mein Favorit ist der Riesengarnelencocktail "Cóctel de Langostinos".

- Die einheimischen tropischen Früchte: Ananas, Bananen, Papaya & Co. sind nicht umsonst der Exportschlager des Landes. Ich mag sie am liebsten als "Batido", also als Milchshake.

- "Agua de Pipa", das Wasser der unreifen Kokosnuss, das bei der tropischen Hitze herrlich erfrischt. Die frische Variante direkt aus der Nuss schmeckt am besten und wird an jeder Straßenecke angeboten.

... kaufen:

- Den typischen panamaischen Hut. Das ist nicht etwa der Panama-Hut, sondern der "Sombrero pintado", ein flacher Strohhut mit braunem Muster. Er schützt famos gegen die starke Sonneund hilft, das Eis zu den Panamaern zu brechen.

- Die "Mola", Nähkunst des Indio-Stammes der Kuna, die aus Stoffresten in Handarbeit geschaffen wird. Sie wird von den stolzen Ureinwohnern als Wandbilder,Taschen, Kissenbezüge oder Topflappen angeboten.

- Der schmackhafte panamaische Rum "Ron Abuelo" oder seine Konkurrenz "Carta Vieja".

- Die Guyabera ist ein schönes Souvenir speziell für Männer. Das Hemd, mit den charakteristischen, horizontalen Streifen auf jeder Brustseite, verleiht seinem Träger sofort den Charme der Latinos.

Weitere Informationen unter: www.visitpanama.com

13.10.11 - 12:41

 


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Tags:
Reise, Insider-Tipps

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Panamas vielseitige Gesichter

"In Panama kann man alles erleben", sagt Katja Skodzek, die das kleine mittelamerikanische Land vor mehr als zwei Jahren als neues Zuhause wählte. Oben: Blick vom "Casco Viejo" hinüber zum modernen Teil von Panama Stadt. Mitte: Casco Viejo und paradiesische Küstenlandschaft. Unten: Der Panama-Kanal.
 Fotos: iStockphoto; PR

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