Japan-Trend: Katzen-Cafés
Kiss me, Cat!
Schauplatz Osaka: Im dritten Stock eines gesichtslosen Bürogebäudes befindet sich das "Neko Jin Nikan" (www.nekonojikan.com), was auf Deutsch so viel wie "Katzenzeit" bedeutet. Kaum dem Lift entstiegen, bekommt der Besucher im Vorraum des skurrilen Etablissements Slipper gereicht. Mit Straßenschuhen kein Zutritt. Im Katzen-Café herrscht ein strenges Hygiene-Regimen.
Erst Hände desinfizieren, dann kuscheln
Die erste Amtshandlung im eigentlichen Café besteht darin, die Hände von einem Mitarbeiter per Spraybehandlung desinfizieren zu lassen. Es folgt der Gang zur Kasse - eine Stunde Katzen-Kosen kostet umgerechnet vier Euro, Getränke exklusive. 20 Stubentiger tun hier täglich Dienst, die überwältigende Mehrzahl der Gäste ist weiblich. Die wenigen männlichen Kunden erscheinen meist am Arm ihrer Freundin.
Erstkontakt beim Matcha-Grüntee
Die "Café-Area" ermöglicht erste zwanglose Annäherungen. Hier kann während ersten Flirts gemütlich Matcha oder Kaffee getrunken werden. Im Nebenraum, dem eigentlichen Kuschelzimmer sind Getränke unerwünscht, hier können oberflächliche Kontakte vertieft werden. Ganz entspannt darf dabei auf Sofas oder dem Fußboden gelümmelt werden - ganz wie zuhause eben. Die Kundschaft ist begeistert: Seit der Eröffnung des ersten Cat Cafés vor zwei Jahren boomt das Konzept. Inzwischen gibt es rund zwanzig Kuschel-Cafés in Japan.
Quelle:http://sarahmarchildon.blogspot.com
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Katzen, Tiere, skurril, Lifestyle-Trend, JapanKommentare

In japanischen Katzen-Cafés, wie dem "Neko no Jikan" (auf deutsch: Katzenzeit) in Osaka, kann zum Matcha-Grüntee stundenweise mit Katzen gekuschelt werden.
Foto: Sarah Marchildon












