Forestle.org: "Grüne Suchmaschine"
Google in grün
Jede Online-Suche kostet Energie. Eine Google-Anfrage benötigt in etwa die gleiche Power, die erforderlich ist, um das Wasser für eine Tasse Tee zu erhitzen. Der Harvard Physiker Alex Wissner-Gross berechnete jüngst einen CO2-Ausstoß von sieben Gramm pro Google-Suchauftrag.
Weniger umweltbelastend lässt sich das Web neuerdings mit der Suchmaschine Forestle (forestle.org) durchforsten. Zwar verbraucht auch diese Energie, doch fließen beachtliche 90 Prozent der Werbeeinnahmen von Forestle an das Regenwald-Schutzprogramm Adopt an Acre (fem.com berichtete über das Spendenprogramm Adopt an Acre) der Naturschutzorganisation The Nature Conservancy.
Genauer ausgedrückt: Immer, wenn ein User ein Werbebanner der Seite anklickt, teilen sich Forestle und der Kooperationspartner Yahoo die Einnahmen - und Forestle spendet den besagten Anteil. Leicht irreführend ist allerdings der Slogan des Unternehmens "Retten Sie mit jeder Suche bei Forestle kostenlos 0,1 m² Regenwald". Dies suggeriert, dass mehr suchen auch mehr hilft - was natürlich nicht der Fall ist. Mehr Anfragen verbrauchen auch bei Forestle schlichtweg einfach nur mehr Energie.
Grüner suchen unter: www.forestle.org
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Tags:
Umweltschutz, Suchmaschine, RegenwaldKommentare

Forestle statt Google? warum nicht, immerhin geht ein beachtlicher Anteil der Werbeeinnahmen der "grünen Suchmaschine" Forestle an eine Naturschutz-Organisationen, um ihren Energieverbrauch wettzumachen.
Foto: Forestle.org












