Designersessel "Otto"
"Sitz für Besitzlose"
Normalerweise sind Designermöbel wahre Budget-Killer. Nicht so Sessel "Otto" - er schaffte es bis ins MoMa - und ist trotzdem erschwinglich.
Ende der 60-er Jahre entwarf der renommierte Industriedesigner Peter Raacke eine Reihe an Möbeln für wenig Betuchte. Das Konzept: nicht an Design sparen, dafür an Material. Seine, wie er sie nannte, "Sitze für Besitzlose" waren das erste industriell gefertigte Möbelprogramm aus Wellpappe, einem Baustoff mit zahlreichen weiteren Vorzügen als nur Kostengünstigkeit. Raackes Pappkameraden waren nicht nur federleicht, sondern auch erstaunlich strapazier-, trag- und wandlungsfähig. Mit Farbe, Tapete, Lack oder Aufklebern ließen sie sich im Handumdrehen individualisieren.
Zu besonderem Ruhm gelangte Pappsessel "Otto", der sich Plätze im New Yorker MoMa, im Guggenheim Museum, und im Vitra Museum ergatterte. Sein Erfolg bescherte ihm eine verdiente Neuauflage. Der ökologisch korrekte "Otto" ist für rund 70 Euro erhältlich und bei Nichtgefallen vollständig kompostierbar.
Erhältlich zum Beispiel über: www.fair-kaeuflich.de
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Tags:
Wohnen, Möbel, Design, ökoKommentare
Pappsessel "Otto" ist ein Designklassiker und steht unter anderem im New Yorker MoMa, im Vitra Design Museum und im deutschen Technik-Museum. Der Industriedesigner Peter Raacke entwarf ihn im Jahre 1968 im Rahmen der Serie "Sitze für Besitzlose".
Foto: Fair-kaeuflich.de








