Justin Timberlake – Die zwei Seiten des Justin Timberlake

Mittwoch, 13.10.2010

(BANG) - Justin Timberlake wurde vom Ernst des Lebens eingeholt.
Der Musiker, der sich seit einiger Zeit immer mehr in Schauspiel-Kreisen bewegt und im neuen Facebook-Film 'Social Network' mitspielt, gibt zu, dass er in seine Schauspielerei sehr viel Ernsthaftigkeit legt und deshalb manchmal nicht ganz so selbstbewusst ist, wie es scheinen mag. Im Interview mit 'Spiegel Online' erklärt der 29-Jährige: "Seit meiner Kindheit stehe ich auf der Bühne und arbeite mit Kameras, so dass die Schauspielerei nur eine logische Fortsetzung ist. Doch ich nehme das Kino verdammt ernst und weiß um meinen relativen Anfängerstatus." Seine Popularität habe ihm auch beim Casting keine Punkte eingebracht, erklärt er weiter und berichtet, wie er 30 Drehbuchseiten hatte auswendig lernen und bei mehreren Probeterminen vortragen müssen. "Aber ich fand's genial, weil [Drehbuchautor Aaron] Sorkin persönlich alle anderen Figuren las und wir Szenen stundenlang gemeinsam wie im Workshop entwickelten", erinnert er sich und verweist einmal mehr auf seine eigene Unsicherheit. "Das Herz rutschte mir erst in die Hose, als ich den Part bekam. Oh sh*t, dachte ich nur, jetzt musst du die Figur tatsächlich zum Leben erwecken - und alle Welt wird zuschauen."
So sehr sich der Star die Schauspielerei auch zu Herzen nimmt - er bleibt bescheiden und weigert sich sogar, Soundtracks zu vielen Filmen beizusteuern. "Bewusst versuche ich nie, mir Abzeichen als seriöser Mime zu verdienen", stellt er klar und fügt hinzu: "Aber ich lehne ungelogen Hunderte von Projekten ab, in denen ich einen Sänger geben und eine Nummer zum Soundtrack beisteuern sollte. Mein Credo war stets: Ich bemühe mich nur um Rollen, die mir ums Verrecken keiner geben will."

In verschiedene Rollen zu schlüpfen sei das, was ihn an der Schauspielerei fasziniere, weil er sich auf die Rolle an sich konzentrieren will und es dabei nicht um seine Geschichte, sondern die des Charakters gehe. Er fügt hinzu: "Die Idee hinter dem Projekt muss größer sein als die ausführenden Individuen, sonst reizt mich das Ganze nicht." Trotzdem habe er schon immer mehr die Regisseure als die Schauspieler bewundert, gibt er zu und will auch nicht ausschließen, später selbst einmal - "in zehn, zwanzig Jahren" - auf dem Regie-Stuhl Platz zu nehmen. (C) BANG Media International

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13.10.2010 12:05
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