Ausstellung: Annie Leibovitz, Berlin
A Photographer's Life
Eine Karriere wie die von Annie Leibovitz könnte man im Grunde als "Lebenswerk" bezeichnen - obwohl die 59-Jährige noch lange nicht am Ende ihres künstlerischen Schaffens steht. Doch Leben und Werk der Fotografin sind durch ihre Arbeit über die Jahre zu einem großen Ganzen verschmolzen. Das kulturelle Forum für Fotografie C/O Berlin präsentiert daher in seiner Ausstellung "Annie Leibovitz. A Photographer's Life, 1990-2005" sowohl professionelle Aufnahme als auch bewegende private Schnappschüsse der Künstlerin.
Seit fast 40 Jahren ist Leibovitz mit Leib und Seele Fotografin. Ihre ersten Bilder veröffentlichte sie 1970 in der Musikzeitschrift Rolling Stone, bei der sie nur drei Jahre später zur Chef-Fotografin aufstieg. Anfang der 80er-Jahre kam sie zum Lifestyle-Magazin Vanity Fair, seit 1998 fotografiert sie zudem für die Vogue. In all diesen Jahren bekam die Amerikanerin die größten Namen und bekanntesten Gesichter des Showbiz vor die Linse, darunter John Lennon, Nelson Mandela, die hochschwangere Demi Moore, aber auch Brad Pitt oder Nicole Kidman. Aber auch privat hielt Leibovitz die Kamera stets bereit, wenn es etwas zu dokumentieren gab.
Intime Momentaufnahmen
Ob gemeinsame Reisen mit der Familie, private Feste oder auch bewegende Bilder vom Tod ihres Vaters, die den Aufnahmen von der Geburt ihrer drei Töchter gegenüberstehen - all das hielt Leibovitz auf Film fest. "Das sind meine wichtigsten Arbeiten. Das höchste an Intimität. Diese Bilder erzählen die besten Geschichten, und sie bedeuten mir viel", so die Künstlerin einst über ihre privaten Aufnahmen. Den Besuchern der Ausstellung erlauben sie einen eindrucksvollen, sehr emotionalen Einblick ist das Leben der Annie Leibovitz.
Die Retrospektive "Annie Leibovitz. A Photographer's Life, 1990-2005" ist noch bis zum 24. Mai 2009 im C/O Berlin, Postfuhramt Oranienburger Straße Ecke Tucholskystraße, zu sehen.
Mehr Infos: www.co-berlin.com
Annie Leibovitz im Porträt - die fem.com-Partnerwebseite MissTilly verrät, welche Fotos die Star-Fotografin heute nicht nochmal zeigen würde und was das Geheimnis ihrer Bilder ist.Weitere Artikel:
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Fotografie, Ausstellung, Berlin, KunstKommentare
Die Kamera immer griffbereit: Fotografin Annie Leibovitz im Café Flore in Paris im Jahr 1997.
Foto: Martin Schoeller / Annie Leibovitz

















