Trend aus Japan – Gesichter-Origami: Grimassen falten

Dienstag, 23.09.2008

Grimassen werden ab sofort nicht mehr geschnitten, sondern gefaltet. Mit "ore-ore-nai", einem trübsalfeindlichen Zeitvertreib aus Japan.

In Japan, Herkunftsland des Origami, ist seit Jahrhunderten bekannt: Papierfalten bringt Spaß. Rechtzeitig zur kalten Jahreszeit, in der leise gärende Winterdepression etwa die Hälfte der Nation erfasst, erreicht nun eine besonders trübsalfeindliche Variante der traditionellen Papierkunst unsere Breiten: Grimassen falten mit "Strange Faces"- Papierquadraten.

Mit wenigen Handgriffen verwandeln sich Papierbögen, die mit allerlei Mündern, Augen und Nasen bedruckt sind, in skurrile Grimassen. Die japanische Originalbezeichnung dieses Zeitvertreibs lautet übrigens "ore-ore-nai". Übersetzt bedeutet das: "eigentlich kann ich nicht falten". Also bitte keine Berührungsängste. Die Bastelei ist selbst für Menschen geeignet, die beim Versuch, Papierschiffchen zu basteln, komplizierte Fingerbrüche riskieren.

Die Strange Faces werden von einer Gruppe junger japanischer Gestalter entworfen. Jedes Set enthält drei Bögen mit je fünf verschiedenen Designs.

Weitere Informationen unter www.notedco.com

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Trend aus Japan
Gesichter-Origami: Grimassen falten
Grimassen werden ab sofort nicht mehr geschnitten, sondern gefaltet. Mit "ore-ore-nai", einem trübsalfeindlichen Zeitvertreib aus Japan.
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23.09.2008 15:33
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