Tipps gegen Stress – Entspannt in einer Woche

Donnerstag, 19.03.2009

Sie fühlen sich ausgelaugt und überfordert? Dann sollten Sie unsere einwöchige Anti-Stress-Kur probieren! Motto: Jeden Tag eine gute Tat - die Ihnen selbst zugute kommt.
Montag: Probleme relativieren
Die meisten Dinge, von denen wir uns verrückt machen lassen, sind gar nicht so wichtig, wie wir glauben. Sie schlafen nächtelang schlecht, weil eine unangenehme Präsentation ansteht? Machen Sie sich klar: Schon in ein paar Wochen wird sich niemand mehr daran erinnern. Stellen Sie sich bei jedem Problem die Frage: Wird dies in drei Monaten noch mein Leben beeinflussen? Wie sieht es in drei Jahren aus? Angelegenheiten, die Sie selbst dann noch als extrem belastend empfinden, sollten Sie schriftlich festhalten. Notieren Sie außerdem, in welche Richtung sich das Problem idealerweise auflösen sollte. Anschließend brainstormen Sie Lösungsansätze und schreiben eine To-Do-Liste mit Dingen, die Sie dafür veranlassen können.
Dienstag: Das soziale Netz aktivieren
Ihr Job, die Kinder, eine Freundin, die psychische Probleme hat, die Schwiegermutter, die sich einsam fühlt. Besonders Frauen neigen dazu, sich für alles und jeden verantwortlich zu fühlen. Aber Sie sind nicht Super-Woman. Heute ist es an der Zeit, Ihr soziales Netzwerk zu aktivieren, um Sie selbst zu entlasten. Vielleicht freut sich die einsame Schwiegermutter in den Osterferien über Besuch ihrer goldigen Enkelkinder? Rufen Sie eine Bekannte an und bitten Sie sie, sich stärker um die "Problem-Freundin" zu kümmern, reden Sie mit Ihrem Mann und fordern Sie mehr Unterstützung im Haushalt ein. Wenn Sie sich aufschreiben, auf welche Menschen Sie zählen können, merken Sie schnell: Ihr soziales Netzwerk ist größer, als Sie dachten! Nun müssen Sie Ihren Lieben nur noch genug zutrauen - und lernen, nicht Ihre eigenen perfektionistischen Maßstäbe auf sie zu übertragen. Wenn Ihr Partner in den Ecken mal nicht ganz so gründlich staubsaugt: Does it really matter?


Mittwoch: Eine Stunde lang lachen
Lachen stärkt das Immunsystem, vertreibt Stress, macht locker und gut gelaunt. Ja, Sie haben richtig gelesen: Man muss keine gute Laune haben, um lachen zu können. Eine witzige Comedy-Serie auf DVD, ein Telefonat mit einer lustigen Freundin oder einfach eine Trocken-Lach-Übung, die Sie so albern finden, dass Sie wirklich losprusten müssen - all das hilft, die Lachmuskeln zu aktivieren. Und wussten Sie, dass es bei mieser Stimmung manchmal ausreicht, die Mundwinkel künstlich nach oben zu ziehen? Schon sieht die Welt ein bisschen freundlicher aus.


Donnerstag: Zur Massage gehen
Heute dürfen Sie sich mal passiv verwöhnen lassen. Eine Rücken- oder Kopfmassage entspannt und ist Balsam für die Seele. Achten Sie darauf, dass der Termin nicht zu zusätzlichem Stress wird: Halten Sie sich möglichst die Stunde davor und die Stunde danach frei. Spazieren Sie in Ruhe zum Massagestudio, schlendern Sie anschließend gemütlich nach Hause.
Freitag: Auf Positives fokussieren
Eigentlich ist Ihr Leben doch gar nicht so übel, oder? Schreiben Sie eine Liste mit fünf Dingen, für die Sie dankbar sind. Das kann alles sein, was Ihnen spontan in den Sinn kommt: fürsorgliche Eltern, gesunde Kinder, eine funktionierende Beziehung - oder kleine Alltagsfreuden wie die neue CD, die absolut super ist, oder das leckere Essen, das eine gute Freundin gestern Abend für Sie gekocht hat. Wer sich auf die positiven Seiten des Lebens konzentriert, legt langfristig einen Schalter im Gehirn um - mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit sind die Folge.
Samstag: Neue Routen ausprobieren
Der schnellste Weg zum Supermarkt führt entlang einer großen Straße? Laut, staubig, stressig? Wer sagt denn, dass Sie die direkte Route nehmen müssen? Heute entscheiden Sie sich für die kleinen, beschaulichen Seitensträßchen und für den Umweg durch den Stadtpark! Wetten, dass Sie entspannter vom Einkauf nach Hause kommen, als sonst?


Sonntag: Lärmquellen ausschalten
Mal ehrlich - die Geräuschkulisse, in der wir uns täglich bewegen, ist nicht ohne: Großraumbüro, Cafés, Kneipen, im Klamottengeschäft dröhnt laute Musik aus den Lautsprechern - und zu Hause lärmen am Wochenende Radio, Stereoanlage und Fernseher? Zeit, abzuschalten: Probieren Sie heute, sich eine weitgehend geräuschfreie Umgebung zu schaffen und genießen Sie die Stille. Führen Sie ruhige Gespräche mit Ihrem Partner, lesen Sie ein gutes Buch, legen Sie sich in die Badewanne und horchen Sie, welche ungewohnten Geräusche Sie in der stillen Wohnung wahrnehmen. Kurz: Entstressen Sie Ihr akustisches Leben - das tut gut und gibt Kraft für die kommende Woche!

Noch mehr Informationen und Tipps über entspannende und vitalisierende Massagen gibt es hier






So entspannt würden Sie auch gern mal sein? Dann empfehlen wir Ihnen unser Anti-Stress-Programm. Nach einer Woche sieht alles schon ganz anders aus!

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