Tipps: Beste Freundin ist schwanger – My best Friend's Pregnancy

Montag, 26.01.2009

"Ich bin schwanger!", ist einer der ergreifendsten Sätze aus dem Mund einer lieben Freundin. Jetzt sind Sie als engagierte Begleiterin gefragt, denn die nächsten neun Monate sind vor allem eines: aufregend.

Aber keine Panik - zu zweit meistern Sie die Schwangerschaft!

1. Phase: Chaos, Panik, Zweifel (1. bis 3. Monat)
Selbst wenn sich Ihre Freundin seit langem ein Baby wünscht - die Bestätigung der Schwangerschaft stürzt jede werdende Mutter in ein Gefühls- und Körperchaos.

So helfen Sie:

  • Zeigen Sie Verständnis, freuen Sie sich mit Ihrer Freundin, teilen Sie ihre Ängste und Sorgen.
  • Sorgen Sie mit Büchern, DVDs und Spaziergängen für Ablenkung, wenn Ihre Freundin unter starker Übelkeit oder sonstigen körperlichen Nebenwirkungen der ersten Schwangerschaftswochen leidet.



    Unbedingt vermeiden:
  • Es ist nicht Ihre Aufgabe, Freunden und Bekannten von der Schwangerschaft zu erzählen.
  • Ängstigen Sie die werdende Mutter nicht mit Geschichten von Frauen, die eine Fehlgeburt hatten.



2. Phase: Relax! (4. bis 6. Monat)
Die erste Aufregung hat sich gelegt. Ihre Freundin kann sich nun ganz entspannt und mit einem süßen Bäuchlein auf ihr Baby freuen.


So helfen Sie:

  • Seien Sie interessierte Gesprächspartnerin, geduldige Einkaufsberaterin sowie begeisterte Bewunderin des immer runder werdenden Bauches.
  • Reagieren Sie nicht genervt, wenn sich die Gespräche nur um das Baby drehen.



    Unbedingt vermeiden:
  • Desinteresse am Bauch und an den Vorbereitungen für das neue Familienmitglied bekunden.
  • Ersparen Sie Ihrer Freundin kritische Bemerkungen bezüglich ihrer Gewichtszunahme.
  • Schwärmen Sie bei einem Abend in der gemeinsamen Lieblingscocktailbar nicht von dem Geschmack Ihres Caipirinha.



3. Phase: Es wird ernst! (7. bis 9. Monat)
Die Mama in spe muss sich in dieser Phase um ganz praktische Angelegenheiten kümmern. Mit dem Bauchumfang nehmen Stimmungsschwankungen und Ängste vor der Geburt zu.  
So helfen Sie:

  • Stehen Sie Ihrer Freundin mit Rat und Tat zur Seite: Informieren Sie sich in Ratgebern über PDA, erfragen Sie bei erfahrenen Müttern, was unbedingt zur Baby-Erstausstattung gehört, erkundigen Sie sich im Internet über die Vor- und Nachteile von Geburtshäusern und Kinderkliniken.



    Unbedingt vermeiden:
  • Planen Sie keine anstrengenden Ausflüge mehr.
  • Verkneifen Sie sich Horrorgeschichten aus dem Kreißsaal.
  • Behalten Sie Kritik an den Namensvorschläge der angehenden Eltern für sich.



4. Phase: Warten (die letzten Wochen und Tage)
Wann ist es denn endlich so weit? Das fragt sich vor allem Ihre Freundin, die ihren Körper nun besonders beobachtet und analysiert.


So helfen Sie:

  • Seien Sie abrufbereit. Ob im Kreißsaal oder auf dem heimischen Sofa, mit Telefon und Autoschlüssel bewaffnet - seien Sie jetzt da!



    Unbedingt vermeiden:
  • Erhöhen Sie den Stresspegel Ihrer Freundin nicht unnötig, indem Sie

    a) verunsichernde Fragen stellen,

    b) von Schwangeren berichten, die zeitgleich den Geburtstermin hatten und schon entbunden haben und

    c) von inkompetenten Assistenz-Ärzten erzählen.

  • Reagieren Sie auf Fehlalarm nicht genervt.

Jetzt ist das Baby da!
Herzlichen Glückwunsch - das haben Sie gut gemacht!

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