Studie: Stress im Job – Hoher Leistungsdruck schlägt aufs Gemüt

Freitag, 14.11.2008

Die Ansprüche im Job steigen, viele Berufstätige haben kaum noch Zeit für ihr Privatleben. Eine neue Umfrage zeigt, wie sehr sie das unter Druck setzt.
47 Prozent aller Deutschen sind für ihren Job rund um die Uhr erreichbar - sogar, wenn Sie im Urlaub oder krank sind. Besonders junge Leute unter 30 Jahren stellen Mobiltelefon und Laptop selten aus: 60 Prozent von ihnen gaben in einer Befragung der forsa Gesellschaft im Auftrag der Zeitschrift "Brigitte Balance" an, für ihren Beruf immer im Einsatz zu sein.
Das hat Auswirkungen auf den Stresspegel: 44 Prozent der männlichen und 36 Prozent der weiblichen Arbeitnehmer empfinden den Leistungsdruck als extrem hoch. Jeder Dritte hat ab und zu das Gefühl, der Job fresse ihn auf.

Abschalten - was ist das?

Dazu kommt, dass kaum Zeit für private Aktivitäten bleibt - 27 Prozent der Befragten geben an, ihr Privatleben leide unter ihrem Beruf. Etwa genau so viele haben den Eindruck, nach Feierabend schlecht abschalten zu können.

Trotzdem geben sie sich tapfer: 58 Prozent meinen, wer über zu viel Arbeit jammere, habe ein Luxusproblem. Optimistisch bleiben die Deutschen auch, was die Zukunft betrifft: Lediglich 20 Prozent haben Angst, im kommenden Jahr wegen der Finanzkrise noch mehr ranklotzen zu müssen.

Für die Studie wurden 1.006 Personen ab 14 Jahren befragt, die Teil- oder Vollzeit beschäftigt sind.

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Hoher Leistungsdruck schlägt aufs Gemüt
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