Studie: Dünne Models schaden Geschäft – Bye bye, Size-Zero?

Samstag, 19.05.2012

Die Studie eines Modelagenten zeigt: Mangelnde Gemeinsamkeiten mit Fashionmodels dämpft unsere Kaufbereitschaft.

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Unrealistisch dünne Teenager-Models in Fashion-Kampagnen und Editorials sind trotz diverser halbherziger Anti-Size-Zero-Bemühungen noch immer eher die Regel also die Ausnahme. Vielleicht dienen solche Darstellungen manchen Frauen als Inspiration für Diätbemühungen, als Identifikationsfiguren dienen sie höchstens einem verschwindend kleinen Bevölkerungsanteil. Und das schadet dem Geschäft, wie eine Studie nun belegt.

Das perfekte Model?

Der Modelagent Ben Barry wollte es genau wissen: Wie müssen Models sein, damit wir das, was sie uns schmackhaft machen sollen, auch tatsächlich kaufen. Haben überdurchschnittlich schlanke, junge Models tatsächlich den Effekt auf die potentiellen Käuferinnen, den sich Fashionlabels & Co. wünschen?

Umso ähnlicher, desto besser

Sein Ergebnis: Der Kauf-Impuls steigt mit den Ähnlichkeiten, die wir zwischen uns selbst und dem Model erkennen können. Damit kann jede Art von Model effektiv sein, sofern es auf die realistische Zielgruppe zugeschnitten ist. Kurz: Wir kaufen eher, wenn das Model uns in Bezug auf Figur, Alter und Hautfarbe ähnelt. Nachdem die Mehrzahl der potentiellen Käuferinnen weder Size Zero trägt, noch im Alter zwischen 15 und 23 angesiedelt ist, dürfte der momentan noch vorherrschende Model-Typ nicht den Effekt haben, den sich die Konzerne wünschen.

Bis zu 300 Prozent gesteigerte Kaufbereitschaft
Konkret ergab Berrys Studie folgendes: Frauen steigerten ihre Käufe um 200 Prozent, wenn die Models ähnliche Körpermaße aufwiesen. Die Untergruppe der Übergewichtigen fühlte sich sogar um 300 Prozent mehr zum Kauf inspiriert. In Bezug auf das Alter steigerten Frauen über 35 ihre Einkäufe um 200 Prozent beim Anblick älterer Models. Unterschied sich das Alter, so fiel die Kaufbereitschaft um beeindruckende 64 Prozent.

Quelle: www.nymag.com

Foto: ddp Images / Filmbild: Brigitte Bardot in "Gänseblümchen wird entblättert"

Studie: Dünne Models schaden Geschäft.

Dünne Models in Werbestrecken und Fashion Editorials dämpfen die Kauflust von Leserinnen mit anderer Körperbeschaffenheit.

 

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19.05.2012 12:54
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