Street Art in New York – Calling Heaven

Montag, 13.10.2008

Heute schon gebetet? Die Bewohner New York Citys steuern neuerdings öffentliche Telefonzellen an, um ihre Stoßgebete gen Himmel zu schicken.
Einen direkten Draht zum lieben Herrgott kann US-Künstler Dylan Mortimer zwar nicht versprechen - aber mit seinen Public Prayer Booths in den Straßen von New York City schafft er ihn zumindest bildlich. Dafür hat Mortimer ein paar alte amerikanische Telefonzellen so umgerüstet, dass sie zum perfekten Gebetsstuhl wurden: mit einer ausklappbaren Kniebank und einer Ablage für die gefalteten Hände.
Provozierende Kunst? "In meiner Arbeit versuche ich herauszufinden, wie der persönliche Glaube der Menschen in der Öffentlichkeit funktioniert. Es geht um den öffentlichen Ausdruck des Glaubens - dabei verwische ich die Grenzen zwischen dem, was noch erlaubt ist, und dem, was schon verboten ist", so der Künstler, der 2006 seinen Abschluss an der School of Visual Arts in NYC machte.
Mag sein, dass manch prüder Amerikaner sich an dieser Form der Street Art stören könnte - aber im Grunde ist es einfach nur eine ziemlich lustige Idee.
Quelle: TheJunction
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Calling Heaven
Heute schon gebetet? Die Bewohner New York Citys steuern neuerdings öffentliche Telefonzellen an, um ihre Stoßgebete gen Himmel zu schicken.
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13.10.2008 12:17
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