Ski Arlberg: Pistenzauber – Adrenalin, Luxus und Après-Ski

Donnerstag, 27.11.2008

Lust auf Heli-Skiing, Austern und eine Abfahrt auf der Profis bis zu 130 Stundenkilometer erreichen? fem stellt die besten Skigebiete vor, diesmal: Ski Arlberg
Die Tiroler und Vorarlberger dürfen sich glücklich schätzen. Denn hier, auf 1.304 Metern, liegt eines der besten Skigebiete der Alpen: Ski Arlberg. Die Pisten rund um St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech und Oberlech sind ein Eldorado für Funsportler: Heli-Skiing, Tiefschneeabfahrten, ein Boarder-Fun-Park, 460 Kilometer Abfahrten und jede Menge Luxus, der das Skifahrerleben noch angenehmer macht.

Auf die Skier, fertig, los!

Steilhänge, 180 Kilometer Firn- und Tiefschneeabfahrten und eine Zeitmessstrecke klingen schon verlockend, aber das Winter-Highlight der Skiregion ist Heli-Skiing. Lech und Zürs sind die einzigen Orte in Österreich, die diesen Extremsport anbieten. Mit dem Helikopter wird man, in Begleitung eines Guides, zum Beispiel auf den Mehlsack-Gipfel gebracht und kann von dort aus über unberührte Tiefschneepisten ins Tal abfahren. Organisiert werden die Trips über die Skischulen vor Ort. Die Heli-Skiing-Touren finden nur unter der Woche statt (Skischule Oberlech, Preis für Flug und 4 Personen, inklusive Guide: ab 330 Euro. www.skischule-oberlech.at). Aber auch die präparierten Pisten haben es in sich. Immerhin liegt hier die steile und technisch anspruchsvolle, Kandahar-Abfahrt. Auf der Strecke werden wichtige Meisterschaften gefahren, wie die Alpine Ski WM oder das traditionelle Arlberg-Kandahar-Rennen. Profis erreichen bei dieser Kombination aus Abfahrt und Slalom bis zu 130 Stundenkilometer (www.arlbergkandaharrennen.com).

Lord of the Board

Snowboarder? Gut, denn auch die müssen auf nichts verzichten. Egal ob One-Eighty oder Backflip - der Funpark "Fly-In Rendl" gehört zwar eher zu den kleineren Funparks in den Alpen, ist dafür aber gut ausgestattet: Obstacle Park, Buckelpiste, Halfpipe, Slides, Washboard und einen Table Top. Mittwochs gibt es übrigens den ganzen Tag kostenlose Coachings durch Guides der Skischule Arlberg (Info im Intersport Fly-In am Rendl, Tel: 0043 5446 42 735). Für Boarder am besten geeignet: die neun Kilometer lange Riffl-Abfahrt. Vor allem die Gebiete Lech und Zürs sind ein richtiges Schneedorado für Pulver- und Tiefschneefahrer.

Specials, die Spaß machen

In diesem Skigebiet fängt der Luxus schon vor der Abfahrt an. Inhaber einer Arlberg-Clubcard (Anmeldeformulare gibt's an jeder Liftkasse) können sich ihren persönlichen Parkplatz per kostenloser SMS reservieren. Dazu einfach vor 9 Uhr "GO LECH" oder "GO ZUERS" versenden und der Stellplatz wird bis 11 Uhr geblockt (Tel: 0043 664 463 89 99). Auch an Gelegenheits-Skifahrer ohne Ausrüstung wurde gedacht. Auf der Webseite von St. Anton am Arlberg (www.stantonamarlberg.com) kann man von zu Hause aus die Preise der Verleihe vergleichen und Ski & Co gleich online buchen. Auch die Lifte sind mal was anderes: kein ewiges Anschieben auf dem Weg zur Valfagerbahn - ein überdachtes Förderband transportiert die Wintersportler bequem zur Station. Perfekt für Verfrorene: Acht beheizbare Sessellifte, Sitzheizungen und verschließbare Gondeln wärmen auf dem Weg nach oben.

Zwischenstopp: Austern in der Icebar

Nachdem man sich im Luft gut aufgewärmt hat, kann man einen eisigen Zwischenstopp einlegen. Temperaturen um den Gefrierpunkt, Hocker und Tische aus durchsichtigen Eisblöcken, warme Felle zum Chillen und funkelnde Swarowski-Kristalle - das Ambiente der Frozen Icebar-Lech auf dem Schlegelkopf ist kühl und extravagant. Eisdesigner entwarfen diese etwas andere Skihütte und spezielle Kühlmatten sorgen für konstante Temperaturen im Inneren, auch wenn die Sonne draußen Vollgas gibt. Besonders kulinarisch weicht die Bar von Brotzeitbrett, Dampfnudeln und Skiwasser ab: Zischen zwei Abfahrten perlt der Champagner und die Gäste schlürfen genüßlich ihre Austern. Die Bar ist von 10:00 Uhr bis zum Sonnenuntergang geöffnet (www.frozenlech.com).

Après-Ski und preisgekrönte Wellness

Mindestens genau so wichtig wie Schneequalität, Liftkomfort und Abfahrten ist Après-Ski. St. Anton gilt mit insgesamt 20 Bars, Clubs und Restaurants als Après-Ski-Mekka. Schon ab 15 Uhr beginnen die ersten Skifahrer im "Krazy Kanguruh" und im "Heustadl" mit der Party (an der Talabfahrt Arlberg). Kult: die Partys im "Mooser Wirt" (www.mooserwirt.at). Um 20 Uhr ist meistens Schluss mit Après-Ski. Tanzen bis um 6 Uhr morgens kann man in der "Kandahar Bar". Tagsüber ist der Club ein Indi-Thai-Restaurant, abends wird erst Live gespielt und später legen Resident DJs Funk und House Music auf (in der Fußgängerzone in St. Anton, gegenüber vom Hotel Post).

Wer nach dem Skifahren lieber ohne "Anton aus Tirol" relaxt, der kann im preisgekrönten Wellness-Bad Arlberg-well.com Bahnen ziehen. Der extravagante Kastenbau aus Holz, Glas und Beton wurde mit dem österreichischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet. Weitere Highlights: Open-Air-Eislaufbahn vor dem Bad und eine Sauna mit Blick auf die Skipiste. Tipp: Ab 19 Uhr gibt's die Abendkarte für 8,50 Euro. Das Bad ist bis 22 Uhr geöffnet (www.arlberg-well.com). Ruhe und Erholung ohne Partylärm findet man in Orten St. Christoph und Zürs, Oberlech ist sogar autofrei! 

Einziger Wermutstropfen: Die beiden Skigebiete St. Anton, St.Christoph, Stuben und Zürs, Lech sind noch nicht durch Pisten oder Lifte miteinander verbunden.

Ein Tages-Skipass kostet in der Hauptsaison 42,50 Euro.
Mehr Infos: www.skiarlberg.at, www.stantonamarlberg.com, www.lech-zuers.at

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