Schönheits-OPs: Buchtipp – Einmal J. Lo's Po, bitte

Samstag, 16.01.2010

Kuriose Wünsche, prominente Patienten: Der Schönheitschirurg Afschin Fatemi gewährt in seinem Buch "Einmal J. Lo's Po, bitte" einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen.

Der Alltag eines Schönheitschirurgen hält einige Überraschungen bereit. In seinem neuen Buch "Einmal J. Lo's Po, bitte" hat Afschin Fatemi, ärztlicher Leiter der S-thetic Clinics in Unna, Düsseldorf, Hamburg und München, seine Erlebnisse zusammengetragen.

Brad Pitts Gesicht, Pamela Andersons Busen

Nicht nur der Po von Jennifer Lopez, auch das Gesicht von Brad Pitt oder der Busen von Pamela Anderson zählen zu den Wünschen, mit denen Fatemi mitunter konfrontiert wird: Kein Wunder, dass ein ganzes Kapitel des Buches skurrilen Patientengeschichten gewidmet ist.

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Der Abschnitt "Andere Länder, andere Operationen" erzählt von Eindrücken, die der Schönheitschirurg auf seinen beruflichen Reisen gesammelt hat. Denn unterschiedliche Kulturen und Lebensstile prägen auch die ästhetischen Vorlieben.

Nasen-OP = Selbstbestimmung?

So lassen sich im Iran nach Meinung von Fatemi beispielweise Nasenoperationen als Zeichen für Emanzipation deuten, weil die Frauen damit trotz Kopftuchzwang zeigen, dass sie über ihren Körper immer noch selbst bestimmen. "Gleichzeitig gelten derartige Operationen ähnlich wie in den USA als Statussymbol" erklärt der Schönheitschirurg. "Iranerinnen tragen daher die Pflaster, die nach dem Eingriff erforderlich sind, offen zur Schau."

Dichtes Schamhaar in Korea

In Korea zeigt sich ein weiteres Phänomen: Während in Westeuropa übermäßige Schambehaarung eher als lästig empfunden wird, transplantieren koreanische Ärzte oft Kopfhaare in den Intimbereich. Hier steht ein dichtes Schamhaarkleid für hohe Fruchtbarkeit.

Wer hat sich was machen lassen?

Zu den spannendsten Fragen im Bereich der Schönheitschirurgie zählen natürlich Spekulationen, ob sich bestimmte Stars einer Behandlung unterzogen haben oder nicht. Ohne Namen zu nennen, berichtet Fatemi in seinem Buch von Besuchen von Schauspielerinnen, Fußballerfrauen und anderen Promis.

Ausgeprägtes Konkurrenzdenken

Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein in der Welt der Schönheits-OPs: Laut Fatemi sorgt ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken unter Kollegen für eine immer wiederkehrende Debatte darüber, wer zu welchen Operationen berechtigt ist. Fachübergreifende Kooperationen zwischen den Spezialisten werden dadurch erschwert. Der Autor fordert eine sachliche Diskussion über dieses Thema - denn eine reibungslose Zusammenarbeit kommt letztendlich dem Wohl der Patienten zugute.

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Dr. Afschin Fatemi ist 38 Jahre alt und zählt zu den bekanntesten Schönheitschirurgen in Deutschland. Er leitet drei Kliniken in Unna, Düsseldorf, München und Hamburg und operiert regelmäßig im In- und Ausland. Sein Buch "Einmal J. Lo's Po, bitte. Aufzeichnungen eines Schönheitschirurgen" ist bei vgs erschienen, kostet 12,95 Euro und ist z.B. über www.amazon.de bestellbar.

In seinem neuen Buch "Einmal J. Lo's Po, bitte" erzählt der Schönheitschirurg Dr. Afschin Fatemi von seinem - teilweise recht kuriosen - Arbeitsalltag.

In seinem neuen Buch "Einmal J. Lo's Po, bitte" erzählt der Schönheitschirurg Dr. Afschin Fatemi von seinem - teilweise recht kuriosen - Arbeitsalltag. Um das Buch direkt im Online-Shop zu bestellen, klicken Sie einfach auf das Cover!

 

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