Scheidung "dank" Google Street View – Mit Google ertappt

Sonntag, 29.03.2009

Seine Leidenschaft für auffällige Radkappen wurde ihm zum Verhängnis: Eine Ehefrau ertappte ihren Mann beim Fremdgehen dank Google Street View.

Ein blöder, wirklich blöder Zufall: Nur für einen Moment wurde von der britischen Version des Google Street View-Programms genau die Seitenstraße aufgenommen, in der ein Ehemann sein Auto parkte, um seiner Affäre einen Besuch abzustatten. Die pikante Aufnahme fiel jedoch seiner Ehefrau in die Hände - und die erkannte den Wagen prompt. Aufgrund seiner Leidenschaft für auffällige Radkappen ließ der Fremdgeher nämlich ein extrem außergewöhnliches Paar an seinem Range Rover anbringen, das man mit Google Street View bis ins Detail heranzoomen konnte. Die Ehefrau reichte die Scheidung ein.

Meine Frau, mein Auto

Mark Stephens, Anwalt der betrogenen Ehefrau, erzählte dem Onlinedienst "marieclaire.co.uk": "Ich vermute, dass die Seite des Ehemanns von Google als dritter Partei Schadenersatz fordert, da diese so extrem in die Privatsphäre eingegriffen hat, dass es den Angeklagten seine Ehe und seinen Range Rover kosten wird."

Beim Rauchen erwischt

Google Street View ist ein Programm, mit dem man virtuell durch Straßen, Gassen oder Parks in verschiedenen Großstädten spazieren kann. Bereits vor kurzem hatte der Dienst für Aufregung gesorgt, weil er jemandem beim Rauchen "ertappte", der dieses Laster eigentlich geheim halten wollte.

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Scheidung "dank" Google Street View
Mit Google ertappt
Seine Leidenschaft für auffällige Radkappen wurde ihm zum Verhängnis: Eine Ehefrau ertappte ihren Mann beim Fremdgehen dank Google Street View.
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29.03.2009 09:36
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