Rihanna: Aufstieg einer Ikone

Montag, 05.01.2015 Feven Berhane

Mit insgesamt sieben Alben, die mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurden, gehört Rihanna heute zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Neben ihrem einzigartigen Sound ist sie allerdings auch für ihre Liebeseskapaden und nicht zuletzt für ihr ausgezeichnetes Modebewusstsein bekannt.

Als exotisches Reggae-Mädchen von Nebenan begann Rihanna ihre Musikkarriere. Heute gehört die talentierte Künstlerin zu den größten Sängerinnen ihrer Zeit.

Rihannas blitzartiger Aufstieg

Am 20. Februar 1988 erblickte Robyn Rihanna Fenty in Saint Michael, einer kleinen Gemeinde auf Barbados das Licht der Welt. Heute ist die barbadische Pop-Ikone jedoch vor allem unter ihrem zweiten Vornamen "Rihanna" bekannt. Ihre Mutter, Monica Fenty, stammt gebürtig aus Guyana. Ihr Vater, Ronald Fenty, kommt aus Barbados. Die Sängerin hat zwei jüngere Brüder namens Rory und Rajad.

Doch wie schafft es ein junges Mädchen aus der Karibik an die weltweite Spitze der Charts? Ganz einfach: 2003 machte der Musikproduzent Roger Evans auf Barbados Urlaub, wo er die 15-jährige Rihanna kennenlernte. Anschließend boten Evans und sein Partner Carl Sturken der bislang noch unbekannten Teenagerin die Chance, ein Demoband in den USA aufzunehmen. Die CD wurde danach an verschiedene Plattenfirmen verschickt; unter anderem an DefJam-Records, dessen damaliger CEO US-Rapper und Produzent Jay-Z war. Als er Rihannas Stimme hörte, nahm er die Sängerin umgehend unter Vertrag. Mit Rihannas erster Single-Auskopplung aus ihrem 2005 erschienenem Album "Music of the Sun" bewies Jay-Z seinen richtigen Riecher. Die Single „Pon de Replay“ platzierte sich weltweit in den Top 10 der Charts.

2007 erschien bereits Rihannas drittes Album "Good Girl Gone Bad", das wie auch das zweite Album, an den vorherigen Erfolg anknüpfen konnte. Die erste Single-Auskopplung "Umbrella" schlug Rekordalarm und wurde zu ihrem bislang größten weltweiten Erfolg. Doch ist das nicht ihr einziger Rekord: Rihanna ist außerdem die erste Künstlerin, die binnen einem Jahr vier Nummer-Eins-Hits in den USA platzieren konnte. Mittlerweile ist Rihannas siebtes Album "Unapologetic" auf dem Markt.

Rihanna_AFP

Die Marke Rihanna

Rasch wurde aus der Sängerin ein millionenschweres Unternehmen. Neben der Musikerin etablierte Rihanna sich etwa als erfolgsversprechende Werbeträgerin für Marken wie Gucci, Nivea, Nike oder auch Giorgio Armani. Zudem versuchte sie sichin der Schauspielerei: Nachdem sie 2006 in der DVD-Produktion "Girls United" als sie selbst zu sehen war, übernahm sie 2012 eine Rolle in dem Film "Battleship" – für den sie allerdings eine goldene Himbeere kassierte.

Die Sängerin gibt ihr Gesicht allerdings nicht nur für kommerzielle Kampagnen her, sondern engagiert sich auch stark im sozialen Bereich. 2006 etwa schloss sich Rihanna der Believe Foundation an, welche versuchte, für die 5-jährige leukämieerkrankte Jasmina Amena einen Spender zu finden. Zu ihren Wohltätigkeitsprojekten zählten außerdem "Stand up for Cancer" oder "Hope for Haiti".

Eine weitere Leidenschaft hegt Rihanna für Mode: Sie gilt sogar als Fashion Victim und absolute Trend-Setterin. Auf den roten Teppichen dieser Welt zieht sie mit ihren Outfits alle Blicke und Linsen auf sich. Ihr modisches Verständnis reicht so weit, dass sie 2013 ihre eigene Kollektion für River Island kreirte und 2014 mit dem Fashion Icon Award des Council of Fashion Designers of America (CFDA) ausgezeichnet wurde. Keine andere als Mode-Urgestein Anna Wintour überreichte der Sängerin den Award für ihren "Ghetto-meets-Glamour"-Style.

Turbulentes Privatleben: von Ex-Freund Chris Brown bis Vater Ronald Fenty

Aus Rihannas Privatleben interessierten sich die Medien insbesondere für die Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Freund, dem US-Musiker Chris Brown, mit dem sie ab 2007 etwa zwei Jahre liiert war. Vor einer Grammy-Party im Jahr 2009 soll er Rihanna übel verprügelt und mit Schürfwunden und blauen Flecken versehen haben, wofür Brown sich vor Gericht verantworten musste. Trotzdem hielt die On/Off-Beziehung zwischen den Beiden bis ins Jahr 2013 an. Neben Brown habe die Pop-Ikone Gerüchten zufolge Stars wie Justin Timberlake, Drake, Josh Hartnett, Shia LaBoeuf oder Ryan Phillipe gedatet. Erst kürzlich kursierten zudem Gerüchte darüber, dass Rihanna schwanger sei (wir berichteten), jedoch wurden die Spekulationen noch nicht offiziell bestätigt.

Turbulent gestaltet sich auch Rihannas Beziehung zu ihrem Vater: Schon in ihrer Kindheit musste Rihanna miterleben, wie ihr Vater Drogen konsumierte. Daraufhin reichte Rihannas Mutter die Scheidung ein, welche 2004 rechtlich vollzogen wurde. Nachdem ihr Vater clean zu sein schien, nahm die Sängerin den Kontakt wieder auf. 2008 tauchte ihr Vater dann jedoch betrunken auf einem ihrer Konzerte auf und randalierte, worunter die Tochter-Vater-Beziehung erneut litt. Als Ronald Fenty 2009 dann noch in der Öffentlichkeit über die Auseinandersetzung mit Rihannas damaligen Freund Chris Brown sprach, obwohl es ihm untersagt war, brach die Sängerin den Kontakt erneut ab.

 

 

Rihanna im Dezember 2014 in Beverly Hills, Kalifornien.

Coolness und Glamour vereint. Keine schafft das so wie sie. Doch was steckt tatsächlich hinter dem Namen Rihanna?

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