Ramona Kühne im Interview – "Besser geht nicht"

Mittwoch, 17.11.2010

Box-Weltmeisterin Ramona Kühne verrät im fem.com-Interview wie sie 25 Kilo verlor und was ihr Freund und Trainer damit zu tun hat.

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Am 20. November 2010 verteidigt Box-Weltmeisterin Ramona Kühne (30) in Dresden ihren Titel im Leichtgewicht (ab 22.15 live in Sat.1). Im fem.com Interview verrät sie, wie es ihr im Laufe ihrer Karriere gelang, über 20 Kilo abzunehmen, und warum sie es so wunderbar findet, dass ihr Trainer auch zugleich ihr Freund ist. 

Was fasziniert dich am Boxsport?
Zum Ersten das Training. Es fordert den ganzen Körper. Es wird die Ausdauer, die Schnelligkeit, die Kraft und auch der Kopf trainiert. Außerdem fasziniert mich, dass man zwar in einer Gruppe trainiert, aber später im Wettkampf für sich allein verantwortlich ist. Man geht alleine unter oder holt sich alleine den Sieg. Also letztlich auch der Zweikampf "Frau gegen Frau".
   
Wie lange hast du trainiert, bis du gemerkt hast, dass du Boxen wettkampfmäßig betreiben möchtest, bzw. dass du das Zeug zum Profi hast?

Meinen ersten Wettkampf an sich habe ich mit 13 Jahren bestritten. Seit 2001 habe ich nur noch Boxen trainiert, habe dann 2004 meinen ersten Amateurboxkampf bestritten. Profi bin ich seit April 2006. Ehe ich Profi geworden bin habe ich aber unzählige Wettkämpfe bestritten, im Kickboxen allein 51, im Amateurboxen 11, dazu noch Ju Jutsu.
Du hast seit Beginn deiner Karriere insgesamt 25 Kilo abgenommen und in drei Gewichtsklassen geboxt. Wie hast du das geschafft?
2001 habe ich 78 Kilo gewogen, mein Höchstgewicht waren 83 Kilo. Durch jahrelanges hartes Training und einer ausgewogenen Ernährung bin ich jetzt dort, wo ich heute stehe, nämlich bei 59 kg Wettkampfgewicht. Ohne Unterstützung von meinem Lebenspartner und Trainer Stephan und meiner Ernährungsberaterin Regina hätte ich es nicht geschafft. Ich habe zwar einen eisernen Willen, bin aber auch nur ein Mensch. In meiner jetzigen Gewichtsklasse, dem Superfedergewicht, fühle ich mich am wohlsten.    
Was sind die Vorteile, bzw. Nachteile, wenn der Trainer auch zugleich der Partner ist?
Ein Vorteil ist ganz klar, dass ich eine 24 Stunden-Rundumbetreuung habe und er für mich alles in Einem ist: Trainer, Psychologe, Berater... Er kennt mich aus dem "Eff-Eff" und ich vertraue ihm blind. Er weiß, wie es mir geht, auch ohne dass wir darüber reden müssen. Er weiß mich zu motivieren, wenn ich mal durchhänge. Besser geht nicht. Und ich habe auf Reisen immer einen Teil meiner Familie dabei ... Nachteil ist, dass ich ständig unter Kontrolle bin (lacht). Da gibt's kein länger Aufbleiben und auch kein heimliches Naschen oder so. Naja, es gibt Schlimmeres...

Hast du schon Pläne für die Zeit nach deiner Profilaufbahn?
Noch nichts Konkretes. Im Moment steht der Sport noch ganz klar im Vordergrund. Ich würde aber gern im Bereich Fernsehen unterkommen, ob nun als Kommentatorin oder im Bereich Schauspielerei, weiß ich aber noch nicht. Beides würde mich interessieren.

Interview: Melanie Vogel

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http://www.fem.com/lifestyle/artikel/ramona-kuehne-im-interview-besser-geht-nicht
17.11.2010 11:40
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