ProComb hilft – Bilddatenmissbrauch im Netz

Montag, 04.08.2008

Ein Internetanbieter durchkämmt im Auftrag das Web nach eigenen Nacktbildern.
Wenn Paris Hilton sich ausgiebig mit dem Genital ihres Ex-Freundes beschäftigt und wir das alle im Netz sehen können, dann ist das eine PR-Maßnahme, über deren Geschmack man sich wahrlich nicht mehr streiten muss. Wenn das private Sexfilmchen von Lieschen Müller urplötzlich auf einer Sex-Seite auftaucht, dann ist das schlimmster Bilddatenklau und strafbar.
Da die Anbieter des PornWebs 2.0 das natürlich auch wissen, bedienen sie sich gerne weniger krasser Oben-Ohne-Bilder, die sie sich beispielsweise einfach von den Profilen der Social Communitys ziehen. Die einschlägigen Webseiten sind demnach voll davon.
Was also tun gegen den Klau von Bilddaten? Wer hat die Zeit, das Netz tagtäglich nach eigenen Fotos und Videos zu durchforsten? ProComb hat sie und zusammen mit einer eigens entwickelten Gesichtserkennungssoftware eine lukrative Geschäftsidee:
Mit Hilfe eines einzigen Fotos ermittelt der Internetdienstleister die biometrischen Daten seiner Kundinnen und scannt damit 170.000 Webseiten täglich nach Übereinstimmungen. Werden Bilder gefunden, hängt es davon ab, ob sie nun als pornographisch einzustufen sind oder nicht. Handelt es sich um einfache Bikiniaufnahmen, werden sie kostenlos gelöscht. Handelt es sich um schlüpfrigeres Material, übernimmt ProComb rechtliche Dienstleistungen, wie Abmahnungen.
199 Dollar muss es einem allerdings schon wert sein, wenn man sich nach 150 Tagen ein konkretes Ergebnis erhofft. Ein weiteres Jahr sogenannte "Watchlist" ist inklusive.
Mehr Infos: www.procomb.com

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Bilddatenmissbrauch im Netz
Ein Internetanbieter durchkämmt im Auftrag das Web nach eigenen Nacktbildern.
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