Prepaid Tarife: Handy im Urlaub – Nach Hause telefonieren!

Montag, 14.06.2010

Wer ins Ausland fährt, muss immer noch aufpassen, dass seine Handyrechnung nicht aus dem Ruder läuft. fem.com stellt Wege vor, wie Sie diese Kostenfalle umgehen.

Sie fahren in den Urlaub und möchten auch im Ausland mobil erreichbar sein und telefonieren? Dann sollten Sie sich vorher informieren, welches die günstigste Variante ist. Schließlich hat niemand Lust, nach dem Urlaub mit einer überhöhten Handyrechnung dazustehen.

Damit die Kosten zumindest innerhalb der Europäischen Union überschaubar bleiben, hat die EU-Kommission im Sommer 2007 innerhalb der EU Obergrenzen für das so genannte "Roaming", also das Handy-Telefonieren im Ausland, eingeführt: Abgehende Gespräche dürfen seit dem 1. Juli 2009 nur noch 51 Cent pro Minute kosten, ankommende Gespräche 23 Cent. Für den Versand von Kurzmitteilungen dürfen maximal 13 Cent berechnet werden, für das mobile Surfen gilt eine Preisobergrenze von 1,19 Euro pro MegaByte.

Für Anrufe aus dem EU-Ausland, für Datentarife und den Versand von Kurznachrichten gibt es jedoch bislang keine Preisgrenzen.


Vier Möglichkeiten, aus dem Ausland günstig nach Hause zu telefonieren:

Möglichkeit 1: Fragen Sie bei Ihrem Vertragsanbieter nach günstigen "Auslandsoptionen", die Sie dazubuchen können

  • Beispiel T-Mobile: Hier gibt es zu jedem Vertrag die Möglichkeit, ein Auslandspaket oder sogar eine Auslandsflatrate hinzu zu kaufen oder extra für den Urlaub eine "Holidayflat" zu buchen.
  • Beispiel O2: Hier gibt es das Angebot "My Europe Top", das einen einheitlichen und günstigen Preis für 43 europäische Länder und weitere Vorteile bietet.
  • Beispiel E-Plus: Der "Reisevorteil Plus" bietet Vorteile bei Urlauben innerhalb der Europäischen Union.
  • Beispiel Vodafone: Das Angebot "Reisevorteil" bietet einen einheitlichen Preis in 36 Ländern.



Möglichkeit 2: Besorgen Sie sich für Ihren Urlaub eine Prepaid-Karte eines deutschen Anbieters

Großer Vorteil dieser Variante: Bei Verlust oder Diebstahl kann so nicht endlos auf Ihre Kosten telefoniert werden. Außerdem haben Sie mit einer Prepaid-Karte nur ein begrenztes Guthaben zur Verfügung und damit einen guten Überblick über die Kosten.

Je nach Anbieter sind die Verbindungsgebühren mittlerweile relativ preiswert. Allerdings sind die Tarife im Vergleich zu den Callthrough Anbietern (siehe Möglichkeit 3) oder zu ausländischen Prepaid-Karten (siehe Möglichkeit 4) immer noch teurer.



Möglichkeit 3: Nutzen Sie einen so genannten "Callthrough-Anbieter"

Dabei wählt sich in der Regel über eine Nummer in das Anbieternetz ein. Callthrough-Dienste bieten oft Tarife, die in etwa auf dem Niveau von Call-by-Call-Vorwahlnummern liegen.

Nachteil dieser Variante ist allerdings, dass man sich jedes Mal extra einwählen und immer die entsprechende Einwahl-Nummer parat haben muss.

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Möglichkeit 4: Kaufen Sie im Reiseland eine Prepaid-Karte

Wer im Reiseland eine Prepaid-Sim-Karte kauft und ins eigene Handy einlegt, zahlt für ankommende Gespräche generell keine Gebühren. Allerdings müssen die Anrufer in diesem Fall tiefer in die Tasche greifen.

Je nach Anbieter hat man allerdings auch selbst höhere Kosten, wenn man nach Deutschland telefonieren möchte.

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