Oktoberfest: Altbewährte Fahrgeschäfte

Montag, 20.08.2012

Das Oktoberfest wäre nicht dasselbe, wenn es nicht seit Jahrzehnten auch die Fahrgeschäfte und die Schießbuden auf der Theresienwiese gäbe.

Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest - diese Top 3 Klassiker sollte man bei einem Oktoberfest-Besuch nicht verpassen!

Die Geisterbahn auf dem Oktoberfest

Schon seit über 60 Jahren gibt es die berühmt-berüchtigte Geisterbahn auf dem Oktoberfest. Bei diesem Fahrgeschäft fährt der Besucher in 12 kleinen Kabinen durch das zweistöckige Geisterschloss und wird dabei fürchterlich schön von 26 toten Figuren und einigen lebendigen Geistern bis aufs Mark erschreckt.

Die Geisterbahn wurde von Karl Judenhofer im Jahr 1947 aus Kriegsrestbeständen einer Zuckerbäckerei erbaut und zieht seitdem als echter Publikumsmagnet unter den Fahrgeschäften die Gäste an. Die Materialwahl kommt nicht von ungefähr: Judenhofer verkaufte zuvor (von 1923 ab) selbst hergestellte Kokosmakronen und Bonbons aus seiner Zuckerbäckerei, wechselte dann aber erfolgreich ins Geistergeschäft. Seit 1952 ist er mit seinem fahrenden Gruselkasten unterwegs und reiste schon in internationales Gewässer wie Dänemark, Frankreich oder Schweden. Seitdem gab es natürlich einige Umgestaltungen und Neuerungen der Bahn, der Familienbetrieb setzt aber nach wie vor auf Zombies, Geister, Vampire und Dämonen.

Das Oktoberfest-Riesenrad

Mit 192 Sitzplätzen und über 35 Tausend Glühbirnen und dann noch mit einer Höhe von über 50 Metern ist das Riesenrad absolute Spitzenklasse unter den Fahrgeschäften auf dem Oktoberfest. Nicht nur etwas für Aussichtshungrige, sondern besonders bei frisch Verliebten und Pärchen ist das Riesenrad der Place-to-be für einen Blick über die Stadt mit Kuschel- und Knutschfaktor.

Betreiber dieses Fahrgeschäfts ist die in München ansässige Familie Willenborg, die schon seit 1936 in dieser Branche tätig ist. Angefangen haben sie mit Willenborg‘s Tripolis Autodrom auf dem Oktoberfest, heute besitzen sie drei Riesenräder in unterschiedlichen Größen. Das für das Oktoberfest gebaute Rad wurde 1979 von Anton Schwarzkopf konstruiert und inzwischen nur mehrfach umdekoriert, nicht umgebaut. Dieses Riesenrad war in den 70er-Jahren das erste mit außen aufgehängten Gondeln.

Die Münchner Rutsch'n

55 Meter puren Spaß hat man auf der Riesenrutsche des Oktoberfests. Die Rutsche ist 23 Meter hoch und im bayerischem blau/weiß gehalten. Auf insgesamt neun Bahnen geht es hier bergab, musikalisch unterlegt mit dem Slogan "Wer einmal rutscht, rutscht immer wieder."

Unterhalten wird dieses Fahrgeschäft für Groß und Klein von einer der ältesten Artistendynastien, der Familie Stey. Der erste urkundliche Nachweis der Familie ist im Jahr 1437 dokumentiert. Den Nachfahren entspringen viele Seilkünstler, Feuerschlucker und Schlangenbeschwörer, die auch heute noch in großen Zirkussen und Manegen in vielfältiger Weise auftreten.

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Echte Klassiker: Die Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest!

Eine Mordsgaudi auf dem Oktoberfest: Die Klassiker der Fahrgeschäfte erheitern Jung und Alt. Das Riesenrad, die Geisterbahn und die Münchner Rutsch'n sind seit Jahrzehnten die absoluten Highlights auf der Theresienwiese.

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20.08.2012 21:58
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