Madonnas Personal flieht – Arme Tyrannin

Dienstag, 31.03.2009

Schwere Zeiten für Madonna: In Malawi hält man sie für eine Tyrannin und auch ihre Angestellten werfen das Handtuch. Droht ein Enthüllungsbuch?

Es hagelt böse Schlagzeilen: Madonna, die mit der Adoption der vierjährigen Mercy aus Malawi gerade ihre Familie vergrößern wollte, muss sich nun erst einmal in Schadensbegrenzung üben. In Malawi ist man nämlich alles andere als beeindruckt. Undule Mwakusungura, Vorsitzender des Menschenrechtskomitees, sagte der "Daily Mail": "Wir haben den Eindruck, dass sich Madonna wie eine Tyrannin verhält. Sie besitzt das Geld und den Status, um den Prozess zu manipulieren, um ihn zu beschleunigen."

Wir kündigen!

Auf Fürworte von ihren Mitarbeitern hofft Madonna in diesen schweren Zeiten vergeblich. Im Gegenteil: Fünf ihrer engsten Angestellten haben jetzt das Handtuch geworfen, berichtet der Onlinedienst "FemaleFirst". Nicht nur zwei Nannys, auch zwei Assistentinnen und Madonnas Chauffeur hätten keine Lust mehr auf den Job bei "der Queen", heißt es. Der offizielle Kündigungsgrund lautet "unzumutbare Arbeitszeiten", 24 Stunden und sieben Tage die Woche hätte das Personal auf Abruf bereit stehen müssen.

Wer plaudert, wer schweigt?

Für Madonna werfen die fünf Kündigungen ein ganz neues Problem auf: Vor allem ihre beiden Assistentinnen standen ihr sehr nahe, sie soll sie auch ins Vertrauen gezogen haben, als es um den Scheidungskrieg mit Guy Ritchie ging. Eine der Frauen soll sich nun bereits in Gesprächen mit US-Magazinen befinden, einer brisanten Enthüllungsstory kann Madonna offenbar nicht mehr entkommen.

Und das dürfte das endgültige Aus für die Adoption sein.

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Arme Tyrannin
Schwere Zeiten für Madonna: In Malawi hält man sie für eine Tyrannin und auch ihre Angestellten werfen das Handtuch. Droht ein Enthüllungsbuch?
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31.03.2009 10:02
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